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| PD -- Motor Probleme und Defekte rund um den Motor |
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Aushilfe
Kawasaki Industries Registriert seit: 23.12.2014
Ort: Trier
Beiträge: 31
Renommee-Modifikator: 0 ![]() |
Hallo, ich bin’s wieder!
Hier mal mein Problem bzw mein Lösungsansatz. Es geht um ein hier schon oft durchgekautes Problem, den LIMA-Kettenspanner! Die Schäden die das Ding verursacht sind wohl jedem bekannt und ich gehe nicht näher darauf ein. Meine Überlegung ist nun folgende, es gilt die übermässige Bewegung des Spanners in Richtung Kupplung zu begrenzen bzw. zwischen Spannerhebel, Schiene und Druckplatte entsprechenden Raum zu schaffen. Das kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden: 1) Den beschriebenen Umbau auf starren Spanner 2) Begrenzung der Ausweichbewegung des Spanners 3) Längenanpassung von Schiene und Spannerhebel Kommen wir zu Arttraktion 1: Bei normalen Motorlauf (KW treibt Lima an) spannt der Spanner das ablaufende Kettentrum. Also alles so wie es technisch ok ist. Im Netz hab ich mir einige Sachen angelesen und ein paar Videos gesehen. Zuerst tendierte ich ja auch zu Lösung mit einem starren Spanner aber nach einigem überlegen rücke ich davon ab, aus folgendem Grund: Beim Starten ändert sich die Kraftrichtung in der Kette, aus dem vormals ablaufenden Trum wird das Zulaufende. Das zulaufende Trum läuft über den Spanner. Jetzt kommts: Nicht in gerader Linie sondern in dem von der Spannerschiene vorgegebenen Bogen! Die Kette kann nicht in Richtung Spanner ausweichen und die Kraft in Längsrichtung aufnehmen. Ein Teil der Kraft wird so auf die Schiene übertragen den der Spanner hält ja dagegen, weil der starre Spanner nicht mehr in Kraftrichtung ausweichen kann. Meine Befürchtung ist nun die das die Schiene Gefahr läuft zu brechen bzw. erhöhtem Verschleiß unterworfen ist! Der Serienspanner lässt diese Ausweichbewegung zu, nur wenn die Kette zu sehr gelängt ist beginnt das Schlagen der Kette mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Druckplatte der Kupplung. Ich bin nun öfter über den Punkt gestolpert das der Serienspanner defekt ist WEIL er ausweicht. Ich denke nicht, denn diese Bewegung ist gewollt um Spanner und Schiene zu schützen. Das er dabei soweit nach hinten ausfährt liegt an der übermässig verschlissenen Kette! Bisher war das alles nichts Neues! Lösungsansatz 2) a) Anschlagbegrenzung auf der Spannerstange (schönes Wort) Hier wird ein 6 mm Röhrchen als Wegbegrenzung über die Stange geschoben. Imho handelt es sich um russische Panzertechnik, das geht eleganter und Materialschonender b) Meine erste Lösung: Einbau einer zusätzlichen Feder zwischen langem und kurzem Spannerhebel, Ausbau der unteren Spannerfeder. Sieht dann so aus: ![]() Die Druckfeder verstärkt die Spannerfeder beim Zurückschlagen, dämpft die Bewegung und wenn sie komplett zusammengedrückt ist dann dient sie als Anschlag und verhindert den Kontakt zwischen Hebel und Kupplung. Die untere Feder kann entfallen weil die Kraftrichtung auf den kleinen Hebel gleich bleibt! Lösung 3) Man verkürzt die Spannerschiene und den Hebel so das selbst bei Vollausschlag kein Kontakt möglich ist. Bei der ZRX sind das ca. 5 mm am Hebel und 10 mm an der Schiene. So wie sich das alles darstellt werde ich wohl zu einer Kombination von 2b und 3 gehen. Was meint ihr? Speziell zu den Bedenken wegen dem Schienenbruch und erhöhtem Verschleiß. Dann noch was! Die Kette! Für die 2006er gibt es die Kette nur NOCH in VERBINDUNG mit dem Ritzel für nur schlappe 140 Euro! Nach langem Suchen hab ich nun eine Einzelkette für Kawa aufgetrieben für nur 17 Euro! ![]() Wär zu schön um wahr zu sein, die Teilung passt nicht! Die unterepasst angeblich für alle großen Kawas, die obere ist meine. Die Breite ist gleich. Kennt ihr das Problem und eventuell ne Alternative?
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