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| PD -- Motor Probleme und Defekte rund um den Motor |
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#26 | |
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Junior Sexgott
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Zitat:
Gruß c-de-ville
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#27 |
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stellv. Entwicklungschef
Kawasaki Industries Registriert seit: 09.05.2010
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> Das ist nicht ok, auch die Hydraulikkupplung hat einen "normalen"
> Weg, trennt also nicht sofort. Hm..okay..das waer dann ja mal ein Unterschied. Allerdings kann ich es mir beim Funktionsprinzip einer hydraulischen Kupplungsbetaetigung nicht vorstellen das es da Spiel geben darf. Genauso wie bei dem Bremsen sollte sich das System immer perfekt einstellen und sofort Druck weitergeben. > Hast Du schon mal eine andere Druckstange ausprobiert, oder dir die Nein. > Druckstange mal genauer angesehen? Vielleicht ist die > ja abgenutzt an einer Seite und somit kürzer. Ich hatte sie natuerlich schon ein paar mal in der Hand. Mir ist da nichts besonderes dran aufgefallen. Ich wuerde auch denken das ein bisschen kuerzer nicht so schlimm waere weil das hydraulig ausgleichen sollte. Vergleichbar mit dem Ausgleich den eine Bremse macht wenn die Bremskloetze duenner werden. Ich habe uebrigens gerade gesehen das ich das Thema schonmal aufgebracht habe: http://www.900r.de/gpz-forum/showthread.php?t=22903 Im Prinzip gilt alles gesagt so wie damals. Es ist aber auch schonmal einige Zeit nicht aufgetreten. Wenn die Kupplungskoerper beide formschluessig sind, dann kann ich mir das Problem auch nur noch in der Betaetigung vorstellen. Morgen probier ich mal folgendes aus: 1. Ich fahr sie wieder warm bis sie rutscht. 2. Dann halte ich mal kurz an und drehe die drei Schrauben welche den Nehmerzylinder halten eine Umdrehung los. Erwarten wuerde ich das ich den Kupplungshebel dann 1-2mal weiter durchdruecken muss, das System sich dann nachgestellt hat und alles wieder wie vorher ist. Sollte die Kupplung dann aber sofort nicht mehr rutschen dann weiss ich das es an der Betaetigung liegt. Umgekehrt wuerde ich erwarten das sich der Nehmerzylinder bei nicht betaetigtem Kupplungshebel zurueckdruecken lassen muss. (vergleichbar mit dem Wechsel von Brembelaegen wo man ja auch die Zylinder langsam zurueckdruecken kann. Vielleicht ist da ja was verstopft das genau dieses Rueckstellen verhindert. Allerdings hatte ich damals, als ich das Problem 2013 schonmal diskutiert habe, auch den Handhebel komplett ueberholt. Olaf
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#28 |
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Ninja Defcon 2
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Der Kunststoffring ist noch hinter dem Nehmer ?
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#29 |
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Aushilfe
Kawasaki Industries Registriert seit: 04.08.2015
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Wuuuaaahhhh,
Man ich hätte dran denken müssen, die Stahlscheiben haben unterschiedliche Stärken und müßte wahrscheinlich neu ausdisdanziert werden, wenn das Stahlscheibenpaket zu schmal geraten ist. Dann kann man Federn fürn Panzer einbauen, die rutscht dann trotzdem. Siehe Reparaturbuch. Gruß Balzi
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Gruß Balzi Von einem der schon mehr Gpz geschraubt hat als man fahren kann. |
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#30 |
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Junior Sexgott
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Der Kupplungsgeber ist nicht für nachstellen konstruiert, die wird nur entlüftet und fertig.
Dein Problem liegt woanders, also Druckstange, Distanzring oder Beläge noch mal prüfen. Also kurzum, da wird etwas durch Wärme länger und drückt auf die Kupplung. Vielleicht sind auch die Beläge und Stahlscheiben in der falschen Reihenfolge oder, einfach noch mal prüfen. Fang mit der Stange an, ist die wenigste Arbeit und dann prüfe de Distanzring. Gruß c-de-ville
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#31 | |
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stellv. Entwicklungschef
Kawasaki Industries Registriert seit: 09.05.2010
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Zitat:
Was mir damals aber aufgefallen war, die alten Scheiben hatten regelmaessige Koernerpunkte. So als wenn da jemand mit VIEL aufwand und sehr gleichmaessig jede Scheibe hunderte male mit einem Koerner bearbeitet hat. Ich habe gestern auch noch mal im Werkstatthandbuch gelesen und mir war da nichts aufgefallen. Sag mir mal die Seite im Buch. (Ich kuck aber gleich auch nochmal) Ich habe aber gerade auch noch etwas nachgedacht. :-) Nehmen wir mal an ich habe eine perfekt ueberholte hydraulische Kupplung. Alle Dichtungen sind neu. Die Gleitflaechen sind perfekt. Ich hab die dafuer gedachte ATE-Bremspaste genutzt. Alles wie niegelnagelneu. Desweiteren habe ich natuerlich neue Bremsfluessigkeit eingefuellt und solange entlueftet bis garantiert keine Luft mehr drin ist. (scheiss Arbeit dass!) Wenn das Motorrad jetzt so unschuldig in der Gegend rum steht wird folgendes passieren: 1. Die Feder unten im Nehmerzylinder drueckt die Kupplungsstange spielfrei gegen die Kupplung. Es kann dann am Kupplungshebel nur noch mechanisches Spiel zwischen Hebel und Geberzylinder geben. Der Rest sollte zu 100% spielfrei sein. 2. Oben im Ausgleichbehaelter wird durch die kleine Ausgleichsbohrung DOT4 nachgezogen und alles ist bestens eingestellt. 3. Wenn das DOT4 beim fahren warm wird und sich ausdehnt dann wird jedesmal wenn man die Kupplung nicht betaetigt etwas zurueck in den Ausgleichsbehaelter stroemen. Das System stellt sich also staendig nach. Es bleibt perfekt eingestellt. Aber was ist wenn die Ausgleichsbohrung jetzt verstopft? Es scheint zwar schwer vorstellbar das diese Bohrung wirklich komplett dicht wird, allerdings als ich den Geberzylinder ueberholt und sauber gemacht habe da war da wirklich uebelster Schmodder drin. Dann koennte ausdehnendes DOT4 dafuer sorgen das die Kupplung leicht gedrueckt wird. Das kann aber nur passieren wenn die Hydraulik wirklich zu 100% luftleer ist! Dazu koennte auch etwas anderes passen. Die Beobachtung mancher Leute hier das der Plastikring unter dem Nehmerzylinder wichtig ist. (bei mir im uebrigen ist er vorhanden) Wenn er fehlt dann sollte sich das System trotzdem einstellen koennen. (Falls der Kolben weit genug zurueck kann!) Allerdings ist dann die Feder im Nehmerzylinder staerker gespannt und sorgt fuer noch weniger Toleranzen im System. Olaf
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#32 |
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Junior Sexgott
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Man kann auch Farbe für den Text auswählen, dann ist es einfach besser zu lesen, wenn Du da zwischen schreibst.
Gruß c-de-ville
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#33 |
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Ninja Defcon 2
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Ist die Druckstange richtig herum verbaut?
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Gruß, der tapfere Lutz http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Lutz_(Pony) GPZ 900 R Ich habe nur das zu verantworten was ich sage (schreibe), nicht das, was Andere verstehen! Je niederer sein Geist, desto eher äußert er sich herablassend, um sich erhaben zu fühlen.
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#34 |
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stellv. Entwicklungschef
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Ja, habe ich. An den Schleifspuren eines Simmerungs gut zu erkennen. :-)
Was sollte passieren wenn man sie falsch einbaut? Hab gerade auch nochmal ein bisschen gegoogelt. Hier kann man mal sehen wie es funktioniert: http://www.kfz-tech.de/HauptbremszylZ.htm Und hier gibt es eine gute Anleitung zum Thema Bremse+Hydraulik. (Hydraulik ist ja identisch bei der Kupplung) http://www.audi4ever.com/assets/site...sen/bremse.pdf Seite 21 Punkt 17 steht das was ich fuer denkbar halte. Eine verstopfte Ausgleichsbohrung koennte dazu fuehren das die Kupplung vorgespannt wird sobald der Nehmerzylinder im Motorblock warm wird. Oder aber der Kolben im Geberzylinder wuerde aus irgendwelchen Gruenden nicht weit genug zurueckgehen um die Ausgleichsbohrung freizugeben. (warum auch immer) Auf jedenfall werfe ich da nochmal einen genauen Blick rein. Olaf
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#35 |
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Ninja Defcon 2
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[QUOTE=Darkover;359919]Ja, habe ich. An den Schleifspuren eines Simmerungs gut zu erkennen. :-)
Was sollte passieren wenn man sie falsch einbaut? Die linke Seite ist rund, die nach rechts in den Motorblock geschoben wird ist flach. Wie die Auswirkungen weiß ich nicht genau. Könnte vielleicht auch mit Deinem Problem zusammen hängen. Nur eine Vermutung, weil die Stange falschherum ja anders drückt. Gruß Lutz
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#36 | |
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stellv. Entwicklungschef
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[QUOTE=kawamannsane;359923]
Zitat:
Ich denke aber auch das ein falsch rum einbauen keine Auswirkungen auf die Betaetigung oder mein aktuelles Problem haette. Nicht das ich es empfehlen wuerde. Vermutlich kaeme es dann zu vorzeitigem Verschleiss an einem Ende. Ich war aber gerade nochmal am Motorrad. Also ich habe definitiv kein Spiel an meinem Kupplungshebel. Also wirklich NULL! Ich wuerde sogar sagen das ich bereits auf dem ersten 1/10000mm fuehle das ich die Kupplungfeder zusammendruecke. Das finde ich erstaunlich. Ich wuerde etwas, wenn auch wenig, mechanisches Spiel an dieser Stelle erwarten. Allerdings mag es sein das das System so gut ist das wirklich 0mm Spiel da ist und trotzdem alles funktioniert. Ich habe dann mal die drei Schrauben am Nehmerzylinder 2-3Umdrehungen gelocktert. Ich finde jetzt sollte Spiel da sein. Zumindest beim ersten betaetigen. Ist es aber nicht. Das System steht unter Spannung! Ich habe die Schrauben weiter geloesst bis ich der Nehmerzylinder wenigstens 1mm oder mehr zurueckgekommen ist. (siehe Bild) Wenn ich jetzt die Kupplung betaetige fuehle ich am Hebel die ersten 2-3mm das es leichter geht. Ausserdem hoert man aus dem Motor ein ganze leises mechanisches Geraeusch. Mit anderen Worten jetzt hat die Mechanik im Motor Spiel, beim ersten Andruck wird das Spiel zu null und danach wird dann die Kupplung betaetigt. Interessant ist das dieses so gewonnene Spiel so bleibt. Man sollte denken das die Hydraulik das ausgleicht. War aber zumindest so nach 10mal betaetigen nicht zu merken. Ich fahre gleich mal eine runde mit lockeren Nehmerzylinder und schau mal was passiert. Folgendes halte ich fuer denkbar: 1. Die Kiste faehrt sich traumhaft und bleibt so. Dann stimmt etwas mit der Hydraulik nicht. Vielleicht ist der auf dem Bild sichtbare Plastikring zu alt/duenn/ausgelutscht und deshalb der Nehmerzylinder zu habe am Motor. 2. Die Hydraulik stellt sich nach und die Kupplung rutsch nach kurzer Zeit wieder. Wenn ich dann aber den Nehmerzylinder wieder richtig anschraube sollte das Motorrad unfahrbar sein. Ist dann die Ausgleichsbohrung verstopft bleibt es unfahrbar. Aendert sich das aber nach kurzer Zeit wieder von unfahrbar auf beschissen dann weiss ich das die Kupplung im unbetaetigten Zustand Druck aus dem System nimmt, also funktioniert und die Ursache muss woander liegen. Soweit die Theorie.... Olaf
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#37 | |
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stellv. Entwicklungschef
Kawasaki Industries Registriert seit: 09.05.2010
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[QUOTE=Darkover;359927]
Zitat:
Das kann doch garnicht sein. Im unbetaetigten Zustand muss die Ausgleichbohrung frei sein. Nur dann kann ja ein Ausgleich zur Leitung stattfinden. Beim betaetigen wird erst die Bohrung geschlossen und erst danach kann das System ueberhaubt Druck aufbauen. Man muesste also wenigstens den erste Millimeter Hebel fuehlen das er leichter zu betaetigen geht. Kann das mal einer an seinem Motorrad ueberpruefen? Mein Zweitmotorrad hat leider einen Kupplungszug.... Ich zerlege den Geber auf jedenfall nochmal. Leider hab ich gerade kein DOT4 mehr da sonst wuerde ich sofort machen, seufz. Olaf
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#38 |
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Ninja Defcon 4
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Hat im Normalfall etwas Spiel...im übrigen habe ich seit dem ST das gleiche Problem - ab einer höheren Motoröltemperatur > 75°C (was erst seit einigen Wochen durch die deutlich höheren Außentemperaturen auffällt), wird der Leerweg im Kupplungshebel immer weniger und geht gegen Null, sodaß das Hydrauliksystem letztendlich unter Spannung steht und die Kupplung rutsch. Meine Vermutung ist, daß der Kolben in der Pumpe nicht ganz zurückgeht um die Ausgleichsbohrung zu öffen. Also Dreck oder Verschleiß. Bei mir ist's allerdings eine recht neue, gebrauchte Radialpumpe der ZZR 1400. Aber die Funktion ist die gleiche.
Wobei man nicht vergessen darf, das die Kupplung wesentlich häufiger betätigt wird als die Bremse. Ein höherer Verscheiß ist dementsprechend zu erwarten. Wenn ich mal Lust und Zeit habe, zerlege ich die Pumpe mal. Hier mal ein paar Grafiken zur Funktion: http://www.powerboxer.de/bremsen/75-...nes-zu-bremsen Grüße Michael
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#39 | |
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stellv. Entwicklungschef
Kawasaki Industries Registriert seit: 09.05.2010
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Zitat:
Ich bin dann etwa 2h gefahren. Am Anfang wieder kein Problem, nach etwa 30min konnte ich gelegentlich ein rutschen beobachten. Allerdings musste ich da schon bewusst nach suchen. (also wirklich brutal mit dem Messer zwischen den Zaehnen fahren) Es war aber am Sontag etwas kuehler wie am Samstag. Oder vielleicht war die Strecke auch guenstiger (weniger Ampeln) und deshalb der Motor leicht kuehler wie vorher. Jedenfalls war es deutlich besser. Ich werde den Geberzylinder spaetestens naechstes Wochenende nochmal zerlegen. Allerdings steht noch ein weiterer interessanter Versuch aus. Ich habe gestern den Nehmerzylinder wieder richtig festgeschraubt. Dadurch stand die Kupplung natuerlich wieder deutlich staerker unter Druck weil der Zylinder jetzt laenger ausgefahren ist. Ich pruefe gleich mal ob sich das wieder zurueckgebildet hat. Ich habe den Eindruck als wenn sich die Temperaturen im Motor und damit im DOT4 schneller aendern koennen als die Ausgleichsbohrung den Druck abbauen kann. Und das ist nur SEHR schwer zu glauben. Selbst wenn da nur eine Bohrung von 0.1mm waere, so sollte der Druck in Sekunden abgebaut sein. Ich habe ja die ganzen Dichtungsmanchetten im Geberzylinder bei mir erneuert. Nehmen wir mal an die letzte waere nicht ganz passgenau und wuerde die Ausgleichsbohrung ueberdecken. Dann koennte die wie ein Ventil wirken. Das ist einer der Punkte die ich mir anschauen will. Olaf
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#40 |
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stellv. Entwicklungschef
Kawasaki Industries Registriert seit: 09.05.2010
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So.. ich war gerade nochmal am Motorrad.
Der durch das festschrauben des Nehmerzylinders zusaetzlich aufgebrachte Druck ist ueber Nacht verschwunden. Das System ist wieder so schlecht wie zuvor. Kurzes Losschrauben zeigt das man wieder Spiel bekommt. Wenn ich den Kupplungshebel ganz am Ende druecke so biegt er sich etwa 1-2mm bevor sich der Hebel im Gelenk bewegt. Er steht also unter erheblichen Druck! Ich habe dann mal SEHR kurz den Entlueftungsnippel aufgeschraubt. Es gab einen sehr kleinen Fleck auf dem Taschentuch. Schaetze mal so 1-2ml. Jetzt kann ich den Hebel etwa 2-3mm bewegen und merke nur das mechanische Spiel des Kolbens im Geberzylinder. Erst danach merkt man das man kraeftiger druecken muss um die Kupplung zu trennen. Ich bin mal gespannt ob sich dieses Spiel auch bis morgen abbaut. Auf jedenfall aber muss die Ausgleichsbohrung durch irgendwas blockiert sein sonst koennte man keinen Druck auf dem System haben. Olaf
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#41 |
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Chef
Kawasaki Industries Registriert seit: 14.03.2008
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kann das alles nicht nachvollziehen.
Irgendwas musst du beim Einbau falsch gemacht haben.
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#42 |
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Ninja Defcon 2
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Vielleicht ein Zubehörhebel der nicht sauber gearbeitet ist und verhindert , daß der Geberkolben nicht vollständig zurück geht ? Nur so eine Idee
![]() Beim Entlüften sieht man ganz gut , ob alle Bohrungen oben im Geber offen sind.
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#43 |
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Ninja Defcon 4
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Hab's jetzt raus, bei waren es die Hong-Kong-Pfui Präzisionshebel, die ein Öffnen der Rücklaufbohrung verhindert haben.
Ich hab ja Nissin-Radialpumpen dran und die Kupplungspumpe heute mal zerlegt und gereinigt. Nach dem Zusammenbau zwecks Entlüftung von unten mit einer Spritze Druck auf die Leitung gegeben und erwartet, daß oben im Behälter Flüssigkeit reinläuft, tat sich aber nichts. Dann den Behälteranschluß an der Pumpe abgeschraubt und die Rücklaufbohrung beobachtet - kommt nix. Dann den Hebel abgeschraubt, dann ging's, ich konnte mit der Spritze von unten Flüssigkeit in die Pumpe drücken. Als Gegencheck habe ich dann die original Nissin-Hebel montiert, damit war die Bohrung frei. Im Hebel ist als Widerlager für die Kolbenstange ein Messingstück mit einer 5mm Bohrung. Die habe ich in mehreren Versuchen ein paar Zehntel tiefer gesetzt, bis im eingebauten Zustand die Rücklaufbohrung bei montiertem Hebel frei war. Das ist irgendwie vorher gar nicht aufgefallen, entweder hat's noch nie funktioniert oder aber im Laufe der Zeit hat sich im Messinglager ein Grat gebildet, der ein genügend tiefes eintauchen der Kolbenstange verhindert hat. ![]() Grüße Michael
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stellv. Entwicklungschef
Kawasaki Industries Registriert seit: 09.05.2010
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> Hab's jetzt raus, bei waren es die Hong-Kong-Pfui Präzisionshebel, die
> ein Öffnen der Rücklaufbohrung verhindert haben. Jaja, die Samstag Vormittage. :-) Ich hab heute meine Pumpe auch zerlegt. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Ich habe mir die Sache bei mir genau angeschaut. Mein Handhebel duerfte ziemlich sicher Kawasaki sein. Das inner des Bremszylinders hab ich mal mit dem was vorher drin war und dem neuen (Ebay) Reperatursatz verglichen. Es sieht gleich aus. Entweder ist da also alles korrekt, oder aber da hat schonmal jemand dasselbe Kit eingebaut wie ich. Tja, und dann habe ich ueber die Funktion nachgedacht. :-) Also entweder es gibt da in der Tat ein anderes originales Innenleben oder aber ich verstehe die Funktion nicht recht. Beim Zusammenbau kommt ja als erstes eine Feder mit Manchette rein, dann als zweites dieser Schraubenfoermige Kolben mit einer zweiten Manchette und dann kommt schon Unterlegscheibe und Segering. Im komplett zurueckgefahren Zustand, ohne montierten Handhebel, die Feder drueckt also den Schraubenkolben bis gegen den Segering, geht die Mechanik nicht weit genug zurueck als das die Manschette an der Feder an der Ausgleichsoeffnung vorbeikommt. Es kann also so prinzipbedingt kein Ausgleich erfolgen. Andererseits ist die Ausgleichsbohrung erstaunlich gross. So 2-3mm. Wenn da jedesmal die Manchette drueber rubbeln wuerde so denke das die auch nicht alt werden wuerde. Von daher koennte man denken das alles so gehoert. Ich hab jedenfalls alles sauber gemacht und mit Pressluft ausgeblassen. Allerdings war es vorher schon sauber. Schliesslich hatte ich das ganze ja vor einem Jahr schonmal gemacht. Dann habe ich alles wieder zusammengebaut und entlueftet. (wie immer ein toller Spass) Jetzt habe ich am Hebel etwa 5mm Spiel wo er sich leichter druecken laesst und am Ende hoert man aus dem Motor ein leichtes klacken und danach wird dann Druck aufgebaut. Mit anderen Worten so ist es richtig. Die Frage ist nur ob es so bleibt. Wenn nicht dann besorg ich mir vielleicht wirklich mal einen komplette anderen Handapparat. > Nach dem Zusammenbau zwecks Entlüftung von unten mit einer > Spritze Druck auf die Leitung gegeben und erwartet, daß oben im > Behälter Flüssigkeit reinläuft, tat sich aber nichts. Nicht das ich es so gemacht haette, aber das wuerde bei mir niemals funktionieren. > Dann den Hebel abgeschraubt, dann ging's, ich konnte mit der > Spritze von unten Flüssigkeit in die Pumpe drücken. Das macht bei mir keinen Unterschied. Aber immerhin hast du damit dein Problem geloest. :-) > einer 5mm Bohrung. Die habe ich in mehreren Versuchen ein paar > Zehntel tiefer gesetzt, bis im eingebauten Zustand die > Rücklaufbohrung bei montiertem Hebel frei war. Was siehst du wenn du bei nicht betaetigten Hebel in die Ruecklaufbohrung reinschaust? Bei mir sieht man dann das Ende von dem Schraubenfoermigen Teil und kann vielleicht wenn man schraeg kuckt so gerade eben die Manschette erahnen welche auf der Feder steckt. Ich werde es bei mir erstmal beobachten. Ich wollte sowieso bald mit der Kawa in Urlaub. Sollte es da Probleme geben dann lasse ich einfach mal kurz etwas Druck ab und baue hinterher einen anderen Hebel an.Sollte zufaellig einer ein Bild vom inneren des Handhebels gemacht haben dann waere es nett wenn er das mal posten wuerde. Olaf
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stellv. Entwicklungschef
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Ich habe gerade noch etwas im Internet nach Bildern gesucht.
Ich habe im Prinzip ein Kit welches aus den Teilen besteht die man im angehaengten Bild sieht. Zusaetzlich habe ich aber noch eine Unterlegscheibe im Kit. Diese Unterlegscheibe war aber auch vorher bei mir vorhanden gewesen. Und zwar unter dem Segering! Wuerde man diese Scheibe weglassen so wuerde der Zylinder etwas weiter rauskommen koennen und dann koennte es sein das die Ausgleichsbohrung freigegeben wird. Weiss zufaellig jemand ob da bei der RX so eine Scheibe reingehoert? Vielleicht hat es der Vorbesitzer schon falsch gemacht und ich habe es nur genauso falsch nachgemacht? Olaf
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Ninja Defcon 2
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Da kommt keine Unterlegscheibe rein !
![]() Nur die Teile auf dem Foto Edit: Scheibe gehört dahin !!
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Geändert von Mucki (30.08.2015 um 10:31 Uhr) Grund: stimmt nicht |
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Äh doch...
, laut Explosionszeichnung, siehe hier:http://www.cmsnl.com/kawasaki-1984-a...1.html#results Ich muß mal 'ne Originale zerlegen um zu sehen, wie das funktioniert. Grüße Michael
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Zitat:
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Micha du hast Recht !, Hab gerade den Rep.Satz der Kupplungspumpe beäugt und die Scheibe ist darin enthalten. Hab nur die Bremspumpe über holt und da ist die Scheibe nicht dabei , da der Kolben kpl.anders ist. Nehme daher alle Behauptungen zurück , die Scheibe gehört da rein.
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So, gerad mal eine originale Kupplungspumpe zerlegt und vorher getestet: im entspannten Zustand ist die vordere, kleine Bohrung in Richtung der Kupplungsleitung frei, die größere nicht. Kann man prüfen, wenn man die Pumpe abbaut und am Anschluß mit einer Spritze Bremsflüssigkeit einlaufen läßt, kommt dann, wie erwartet, durch die kleine Bohrung wieder raus.
Grüße Michael
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stellv. Entwicklungschef
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Zitat:
Ich hab meine Pumpe ja am Wochende auch nochmal zerlegt, geputzt mit Pressluft abgeblasen, aber LEIDER keine Photos gemacht. Also ich hab da kein Loch! Nix! Ich dachte das waere nur ein Anguss den man halt je nach Anwendung bohrt oder nicht. Und bei mir ist da kein Loch. Hast du mal ein Bild? Olaf
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