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| UT -- Motor, Vergaser und Kühlsystem Umbau und Tuning rund um Motor, Vergaser und Kühlsystem |
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#1 | |
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Junior Sexgott
Registriert seit: 12.03.2002
Ort: München
Alter: 60
Beiträge: 5.586
Renommee-Modifikator: 47 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Zitat:
Nur nochmal als Bestätigung, das ich das richtig verstanden habe : Das wuchten der KW ist nur nötig, um einen gleichmäßigen Lauf der KW zu ermöglichen, bzw. Vibrationen die von dieser herrühren so gering wie möglich zu halten. Oder halt um die Drehfreude des Motors zu erhöhen, was aber zu lasten des Leerlaufs geht. Also spielt das Gewicht der Pleuel-Kolben-Einheit eine untergeordnete Rolle im Vergleich zum Gewicht der Kurbelwangen ??? Ist das so richtig ?? |
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#2 |
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Ninja-Member Gold
Registriert seit: 06.06.2001
Ort: Selm
Beiträge: 1.783
Renommee-Modifikator: 30 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Hab ich mal rausgesucht.
Fand ich ganz lesenswert ! ------------------------------------------------- Technik: Auswuchten Über kaum eine Technik wird so viel Falsches verbreitet, wie das Auswuchten. Das liegt daran, dass über dieses Spezialgebiet nur wenig Literatur existiert und es auch nur einige Spezialisten gibt, die etwas davon verstehen. Ganz besonders, wenn es um das Auswuchten von Kurbeltriebseinzelteilen und andere Rotoren in Motorrädern geht. Für das Auswuchten benötigt man besonders präzise Auswuchtmaschinen und Erfahrung. Mit einer Radauswuchtmaschine beim Reifenhändler kommt man nicht weit. Wer also etwas "wuchten" möchte, sollte sich den Betrieb genau anschauen, um keine Enttäuschung zu erleben. Tipp: Der größte Anbieter für Auswuchtservice ist die bekannte Firma SCHENCK. Dort kümmert man sich auch um Privatleute.Doch genug philosophiert: Um Auswuchten zu verstehen, müssen wir ein wenig in die Technik einsteigen. Unwucht ist eine Masse, die um einem Radius aus der Rotationsachse verschoben ist und so Fliehkräfte produziert. Unwucht ist ein Vektor und die Formel ist U = m x r (d.h. Masse mal Radius). In den folgenden Bildern seht ihr einen allgemeinen Rotor mit Wellenzapfen, der auf Lagern (Dreiecke) eingelagert ist. Die roten Elemente sind die gesuchten Unwuchten und die Pfeile symbolisieren den Unwuchtvektor. Unwuchtarten Ist eine einzelne Unwuchtmasse in der Ebene des Rotorschwerpunktes angeordnet, spricht man von "statischer Unwucht" (Abb. 1). Die kann man leicht ermitteln. Denn lässt man diesen Rotor frei drehen, wird er solange auspendeln, bis die „schwere Stelle“ nach unten zeigt. Setzt man jetzt auf der gegenüberliegenden Seite ein gleichgroßes Gewicht an, ist der Rotor ausgewuchtet. Dieses Verfahren wird statisches Auswuchten genannt. Wenn sich zwei gleich große Unwuchtmassen an beiden Rotorenden befinden und genau um 180° verdreht sind (Abb. 2), handelt es sich um "Momentenunwucht". Auspendeln hilft dann nicht mehr. Der Rotor wird eine Taumelbewegung ausführen, die jedoch nur unter Rotation erkannt wird. Daher benötigt man für das Auswuchten auch Maschinen, die rotierend messen. Dieses Verfahren wird dynamisches Auswuchten genannt. Nur sehr dünne Scheiben haben eine rein statische Unwucht. Meist kommen in üblichen Rotoren sowohl statische als auch Momentenunwucht gleichzeitig vor. Dann werden in beiden Ebenen unterschiedlich große Unwuchtmassen und dazu noch unter unterschiedlichen Winkeln gemessen. Das nennt man "dynamische Unwucht" (Abb. 3). Auswuchtmethoden Wurde eine Unwucht erkannt, kann diese auf verschiedene Arten ausgeglichen werden. Oft montiert man ein Ausgleichsgewicht genau gegenüber der Unwuchtposition, ähnlich wie beim Auswuchten von Rädern. Eine andere Methode ist, direkt an der Unwuchtposition Material zu entfernen, beispielsweise durch Bohren oder Abfräsen. Dies wird meist beim Auswuchten von Kurbelwellen, Schwungscheiben, Kupplungen oder Lima-Rotoren gemacht. Um alle Unwuchtarten gleichzeitig zu entfernen, sollte man das dynamische Auswuchten wählen. Mit dem statischen Wuchten bzw. dem Auspendeln kann man nur den statischen Unwuchtanteil ausgleichen. Darüber hinaus ist das statische Auswuchten auch ungenauer als die Verfahren bei Auswuchtmaschinen, die mit Rotation arbeiten. Daher arbeiten alle Motorradhersteller auch stets mit solchen "dynamischen Auswuchtmaschinen". Was uns zum Begriff des "Feinwuchtens" bringt. Darunter versteht man eine besonders präzise Unwuchtmessung sowie einen entsprechenden Unwuchtausgleich. Hat man sich zum Auswuchten eines Bauteiles entschlossen, sollte man auf "dynamisches Feinwuchten" bestehen. Die Mehrkosten zum einfachen statischen Wuchten sind in der Regel gut angelegtes Geld. ![]() Austarieren von Kolben und Pleuelstange Um den Massenausgleichs eines Motors zu optimieren, sollte man vor dem Auswuchten die Kolben und Pleuelstangen genau tarieren, d.h. auf ein einheitliches Gewicht bringen. Kolben können auf einer Digital-Waage gewogen werden (Abb. 1). Die schwereren Kolben sollten danach auf das Gewicht des leichtesten Kolbens gebracht werden (hier 125 g), indem an unkritischen Stellen (!) Material abgenommen wird. Schwieriger wird es bei der Pleuelstange, denn das Gesamtgewicht zählt hier nicht. Stattdessen müssen beide Seiten separat gewogen werden. Man benötigt dazu eine Vorrichtung, die ein Pleuelauge auf der Waage aufnimmt und eine weitere mit der das andere gehalten werden kann. Jetzt wiegt man erst den oszillierenden Gewichtsanteil des Pleuels (Abb. 2, grün). Dann dreht man das Pleuel und ermittelt den rotierenden Gewichtsanteil (Abb. 3, orange). Wurde alles fein säuberlich gewogen und aufgeschrieben, kann man jedes Pleuelende entsprechend erleichtern, bis die Gewichtsanteile etwa gleich sind. In diesem Beispiel haben alle "kleinen" Enden 180 g und alle "großen" Enden 300 g. Hat man richtig gearbeitet, ist das Gesamtgewicht 480 g. Aber Vorsicht: Material immer nur an unkritischen Stellen abnehmen! Gerade das separate Auswiegen der Gewichtsanteile ist kniffelig, denn mit der falschen Vorrichtung und einer ungenauen Waage kann man leicht Fehler machen. ![]() Auswuchten der Kurbelwelle Das Gleiche gilt für das Feinwuchten der Kurbelwelle, denn diese wird in mehreren Ebenen ausgewuchtet. Das geschieht durch Bohren in die Gegengewichte (Abb. 1, rote Pfeile) oder durch Zufügen von Schwermetall (blauer Pfeil), wenn das Gegengewicht zu "leicht" ist. Noch schwieriger wird es bei bestimmten Motoren (z.B. Zweizylinder). Dabei werden so genannte Ringgewichte oder Meisterringe auf die Hubzapfen geschraubt (Abb. 2, blaue Elemente), um die nicht vorhandenen Pleuel und Kolben zu simulieren. Die werden genau an den Motor angepasst. Lassen sich die Pleuel aber nicht entfernen, müssen diese in einer Stellung während des Auswuchtens fixiert werden und zusätzliche Meistergewichte verwendet werden (Abb. 3). Das kann nur ein qualifizierter Fachbetrieb. Alle Informationen, die ich hier gebe, dienen nur dem Verständnis der Zusammenhänge. Ich rate unbedingt, Auswuchtarbeiten in die Hände von Spezialisten zu geben, die die nötige Ausrüstung und Erfahrung haben. Wer hier unwissend herangeht oder Kompromisse eingeht, produziert schnell Schrott.
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Es grüßet ganz herzlich ,der Gerd. ![]() Geändert von Patrick (31.12.2009 um 12:05 Uhr) |
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#3 | |
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Senior Sexgott
Registriert seit: 22.01.2006
Ort: Brunsbek bei Hamburg
Beiträge: 6.217
Renommee-Modifikator: 37 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Zitat:
Die Pleuel hätte ich garantiert falsch ausgewogen und nicht so wie in Gerds Zitat beschrieben. Wieder was gelernt. |
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#4 | |
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Ninja-Member Bronze
Registriert seit: 10.10.2005
Ort: SMÜ
Alter: 58
Beiträge: 1.357
Renommee-Modifikator: 23 ![]() ![]() |
Zitat:
Die Pleul und Kolben spielen da eine andere Rolle den die sollten alle das gleiche Gewicht haben um keine Unwucht auf der Kurbelwelle zu erzeugen. Beim Feinwuchten wird die Welle halt nochmal nachgebessert ich glaube bis auf ein hunderstel Gramm für mega hoch drehende und Leistungsmotoren dabei werden dann aber auch die Pleul und Kolben auf ein hunderstel abgewogen.
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Gruß Uwe Wer will ein modernes Superbike wenn man 900 R fahren kann![]() |
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#5 |
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Ninja-Member Platin
Registriert seit: 19.12.2004
Ort: Roden
Alter: 59
Beiträge: 2.128
Renommee-Modifikator: 28 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Ich weis nicht warum ihr immer so einen Hype um die "Wuchtung" der Kurbelwelle macht.?
Solange man kein Material an den Gegengewichten entfernt und die Masse verringert, sind die Serien-Wellen ganz gut in der Balance. Wenn man andere Pleuel und Kolben einsetzt und die alle auf gleiches Gewicht bringt, muss man auch nicht wirklich was an der Wuchtung der KW verbesseren. Und da sich im Motor ja weitaus mehr Teile in Rotation befinden welche nicht Gewuchtet sind, ist das mit der KW wahrlich Pille-Palle. Oder einfacher gesagt, eine Feinst-Gewuchtete KW ist sinnlos, wenn der Rest und zwar die Kupplung total daneben ist. Und wie sowas nach dem Wuchten aussieht, kann man auf den Bildern sehen. Die Kupplung ist eine ZZR welche ich bei Fa. Falicon hab Umbauen und Wuchten lassen. Selbst die Zahnräder und auch die Nockenwellen haben eine teils starke Unwucht.
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sich diese verdammte Gpz abzugewöhnen ist recht einfach, ich habe es schon dutzende Male geschafft ![]() |
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#6 | |
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Administrator
Forum Sponsor 2024 [★★★★] Registriert seit: 01.01.1999
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Zitat:
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Gruss Patrick Agent Woisch - Yellow Skull Schwadron Rottenburg a.N. Es ist OK eine Benzinschleuder zu fahren, wenn man damit Puppen aufreißt! --- (Al Bundy) -------------------------------------------------------------------------
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#7 |
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Ninja-Member Platin
Registriert seit: 19.12.2004
Ort: Roden
Alter: 59
Beiträge: 2.128
Renommee-Modifikator: 28 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
ja schon, sind aber immerhin noch über 6000 U/min, und bei dem grossen Durchmesser wirkt die Unwucht wesentlich stärker....
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#8 |
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Junior Sexgott
Registriert seit: 19.02.2007
Ort: Barsinghausen
Alter: 67
Beiträge: 5.730
Renommee-Modifikator: 30 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Mal´n paar Fragen zur Ausgleichswelle:
- Bringt es was die Ausgleichswelle auszubauen? - Oder ist das Feinwuchten der Kurbelwelle, was ja dann wohl zwangsweise nötig ist, nur Geldversenken? - Läuft der Motor dann besser? d.h. dreht er dann schneller hoch? Oder hat er eventuell Drehmomentverlust? (dreht untenrum schlechter und obenrum besser) Gruß c-de-ville
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#9 | |
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Ninja-Member Platin
Registriert seit: 19.12.2004
Ort: Roden
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Beiträge: 2.128
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Zitat:
Gibt auch ca 1 PS mehr am Hinterrad.
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#10 | |
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Senior Sexgott
Forum Sponsor 2024 [★★] |
Zitat:
Der Merlin hattte das auch mal erklärt, daß eine gewuchtete KW trotzdem mehr vibrieren kann, wie einer mit Ausgleichswelle. Gruß, Alex |
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#11 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Die hat wichtigere aufgaben als gewuchtet zu sein Ob es sich lohnt soll jeder für sich entscheiden. Bei (Alten) Autos ist halt meist noch mehr potenzial. Und da wird das auch mit erleichtern des ganzen verbunden
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#12 | |
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Ninja-Member Platin
Registriert seit: 19.12.2004
Ort: Roden
Alter: 59
Beiträge: 2.128
Renommee-Modifikator: 28 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Zitat:
Aber wenn du Ahnung hättest und wüstet, dass diese Wellen schon von Hause aus mit einer Unwucht gefertigt werden, dann hättest dir den doofen Smilie sparen können. Oder hast du sonst noch ein Problem.??
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#13 |
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Chefchauffeur
Kawasaki Industries Registriert seit: 08.01.2009
Ort: Löbau/ ZITTAUER-GEBIRGE
Beiträge: 649
Renommee-Modifikator: 18 ![]() |
@ gren spirit "Und wie sowas nach dem Wuchten aussieht, kann man auf den Bildern sehen.
Die Kupplung ist eine ZZR welche ich bei Fa. Falicon hab Umbauen und Wuchten lassen. Selbst die Zahnräder und auch die Nockenwellen haben eine teils starke Unwucht. " hoffe für dich , das das blech nicht neben der schweißnaht reißt , da bei mir schon passiert . wenn jemand die nabe neu vernieten könnte währe auf dauer sicherer .
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Ich hab von Nichts Ahnung , aber davon ne ganze Menge
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#14 |
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Junior Sexgott
Registriert seit: 19.02.2007
Ort: Barsinghausen
Alter: 67
Beiträge: 5.730
Renommee-Modifikator: 30 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
das hat mir doch schon weiter geholfen - Danke
Die Ausgleichswelle bleibt drin, die Kolben sind schon ausgewogen, hatten 2g Unterschied und die Pleuel werde ich kontrollieren/ auswiegen, wenn ich die Kurbelwellenlager überprüfe. Wär doch gelacht, wenn ich keinen haltbaren und laufruhigen Motor zustande bringen würde. Hat beim Auto schließlich schon vor 20 Jahren geklappt. Gruß c-de-ville
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#15 | |
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stellv. Chefsekretärin
Kawasaki Industries Registriert seit: 06.08.2004
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Renommee-Modifikator: 25 ![]() ![]() ![]() ![]() |
Zitat:
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Gruss Christian -= Agent Sunbrand - Yellow Skull Schwadron Middle-Baden =- GPZ - Kult, unübertroffen cool, kernig, heavy, krass, stark - eben das böse Tier! R by RalfZ, Layout by Patrick O.C.D geprüfter Rastenschmelzer |
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#16 | |
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Ninja-Member Bronze
Registriert seit: 24.02.2000
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würd mich dem mal anschließen. Erstmal ordentlich rumbasteln und dann nen ZRX Motor rein.
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#17 | |
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Ninja Defcon 4
Registriert seit: 15.11.2002
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#18 |
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Junior Sexgott
Registriert seit: 12.03.2002
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#19 | |
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Junior Sexgott
Registriert seit: 19.02.2007
Ort: Barsinghausen
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Renommee-Modifikator: 30 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Auch so ein Motor mag lange halten ist aber erstens Glücksache und 2. vom Fahrstil abhängig. Wenn man das Moped aber so fährt, wie es gedacht ist, nämlich als ehemals schnellstes Serienmotorrad der Welt, dann nähert man sich dem Haltbarkeitsdatum mit großen Schritten und die Schlampereien der letzten 20 Jahre werden ruckzuck offen gelegt. TUNING heißt für mich, aus einem Motor das Optimum rausholen, OHNE irgendwelche Teile zu wechseln und ohne die Laufleistung einzuschränken, so einen Motor baue ich mir. Denn wenn ich Motor und Fahrwerk auf den Stand der heutigen Zeit bringe, ist das mit Sicherheit ein tolles Bike aber eben auch KEINE GPZ 900R mehr. Mir persönlich macht es viel mehr Spaß mit einem "alten" Moped den Besitzern aktueller Modelle um die Ohren zu fahren, als mit einem neuen Moped mit klassischer Beschriftung am Besten mir 1200er Motor eingebaut und 900er Beschriftung aufgeklebt. Respekt erzeugt viel eher ein 140er oder noch besser 130er Reifen. Gruß c-de-ville
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#20 | |
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Ninja-Member Platin
Registriert seit: 19.12.2004
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Renommee-Modifikator: 28 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Zitat:
Falicon macht sowas eigentlich täglich, auch für stärkste Turbomotoren. Die machen da auch grössere Bolzen rein, um den Lochleibungsdruck zu reduzieren.
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#21 | |
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Chefchauffeur
Kawasaki Industries Registriert seit: 08.01.2009
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Renommee-Modifikator: 18 ![]() |
Zitat:
hat trotz vorwärmen nicht lange gehalten . die materialien von bolzen , blech und schweißnaht sollten halt gleich sein und hinterher das ganze in pottasche oder heißen sand legen zum langsamen abkühlen , wie nach dem schweißen von gußteilen . hab dann ne andere lösung gefunden mit anderen teilen und hab dadurch nochmal so 600 gramm mehr schwungmasse auf der kupplung . wird wohl kein praktiker verraten wie es gescheit wird , zumindest keiner der es kommerziell betreibt und damit seine brötchen verdient . eine möglichkeit sehe ich noch bei einer firma , die kupplungsscheiben repariert / herstellt , die können so was bestimmt sauber vernieten . theoretisch ist ja alles soo einfach und erklärbar ,
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