Hauptdüsen GPZ 900r

Hellbert

Member
Hauptdüsen GPZ 900r

Hallo Leute,
ich hab dann am WE mal den Rundumschlag gemacht. vergaser raus, Vergaser auseinander, Vergaser geschallt, Alles Öffnungen nochmal mit Licht und Draht kontrolliert. Reparaturkit neu rein (Düsen, Nadeln, usw.) Schwimmerstand eingestellt, Neue Kerzen,+
Allet eingebaut und siehe da, dat moppet läöuft rund im Stand. Das wars auch schon. Hochdrehen ging garnicht. Also Gaser wieder raus, Hauptdüsen und Nadeln verglichen mit dem Ergebniss, Düse augenscheinliche zu klein und Nadel ca. 3mm zu lang.
Was is das denn fürn Scheiß? Lt. Herrsteller is der für ne 84er bis 92er GPZ (da hätte mir ein licht aufgehen sollen) Also alte Düsen (sauber) und alte Nadeln (augenscheinlich io.) wieder rein. Jetzt dreht sie zwar wie gewohnt aber sie läuft wieder bis 3500 RPM auf gefühlten 3,5 Zylindern. Ich kriege die Wut.
Frage: Welche Düsen sollte ich einbauen und wo kriege ich die her wenn nicht beim Freundlichen?
 
84-92 (was der Lieferant verspricht) kann ja gar nicht sein.
Schweizer Modell, CA Modell, US Modell usw...
Und, verschiedene Leistungen usw...
Steht das nicht im Werkstatthandbuch was du genau benötigst? 😡
Vielleicht wurden auch Murksteile(falsche Teile) an deinem jetzigen Vergaser schon vorher eingebaut. :s183:
Oder du hast Murks bekommen und eingebaut. :s217:
Vielleciht sind aber doch nicht alle Kanäle im Vergaser sauber. :s136:
ach ja, nochwas, hab mein Krams bei Volker geholt.
Grüße :s031:
 
Ich sag doch, ich hätte es besser oder genauer lesen sollen. Ich hab mit dem Lieferant Kontakt aufgenommen und das mal angemahnt. Mal gucken was passiert. Hilft mir natürlich grade wenig. Ins WHB kann ich grade nicht gucken da das inne Halle liegt und ich zuhause bin.
Ich meine etwas von 134 oder 137 gelesen zu haben.
ABER, die Hauptdüse hat ja eigendlich bis 3500 RPM nix zu bestellen, deswegen kann ich mir das schlecht erklären.
Bei den alten Kerzen hatte ich auf Zyl. 1 nen graues Bild und der rest war dunkelbraun.
Also 1 zu mager. Mir würden jetzt noch die Lufigummis einfallen die aber alle perfekt sitzen (na ja, was man so perfekt nennt) und dicht sind.
Ansauggummis sind auch noch in Ordnung (mit Bremsenreiniger abgesprüht, keine Reaktion) CO Grundeinstellung is auch ok, 2,5 Umdrehungen raus.
Wie gesagt, sie läuft einiges besser als vorher und von 3500 Rpm bis ca. 8000 RPM läuft sie normal und ab 8000 RPM geht die wie Hölle, kommt man kaum mit dem schalten nach. Aber unter 3500 RPM macht dat mal gar keinen Spass.
 
Interessant wäre, von welchem Hersteller die Kits sind. Habe mittlerweile mehrfach gehört, und auch selber schon erlebt, daß die Kits von Keyster, auch, wenn sie tatsächlich von der Bezeichnung her passen, nicht funktionieren.

Ich mache mittlerweile eine Mischung: Dichtung und Schwimmernadel von Keyster ( mit den Nadeln von Tourmax hatte ich bei den letzten auch nur noch Ärger ), den Rest original. Auch die Leerlaufgemischschraube nehme ich nur noch original, da sowohl die von Tourmax, als auch Keyster andere Kontouren haben und somit nicht mal die Grundeinstellungen halbwegs passen. In den meisten Fällen reicht es, die originale Leerlaufgemischraube zu polieren und einen neuen O-Ring drauf zu machen.

Gruß, Alex
 
Hier mal die Daten zur Bedüsung.
Düsennadel zu lang = falsche Düsennadel.
Originale einbauen.
So lange die nicht krumm ist besser wie die Falsche.
 

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Interessant wäre, von welchem Hersteller die Kits sind. Habe mittlerweile mehrfach gehört, und auch selber schon erlebt, daß die Kits von Keyster, auch, wenn sie tatsächlich von der Bezeichnung her passen, nicht funktionieren.

Ich mache mittlerweile eine Mischung: Dichtung und Schwimmernadel von Keyster ( mit den Nadeln von Tourmax hatte ich bei den letzten auch nur noch Ärger ), den Rest original. Auch die Leerlaufgemischschraube nehme ich nur noch original, da sowohl die von Tourmax, als auch Keyster andere Kontouren haben und somit nicht mal die Grundeinstellungen halbwegs passen. In den meisten Fällen reicht es, die originale Leerlaufgemischraube zu polieren und einen neuen O-Ring drauf zu machen.

Gruß, Alex

Genau so ist es wie Alex schreibt !

Die Nadelventile zuvor einige Stunden in Benzin einlegen, erst dann halten die durch aufquellen dicht und man kann die Schwimmerhöhe genau einstellen.

Danach erst mal ab auf die Werkbank und eine Dichtheitsprüfung machen, Vergaser soll jetzt mal min 30 min. stehen ohne das der Sprit davon läuft.

Und wenn die Gute untenrum nicht will, dann ist noch was verstopft ;-)
 
Poliert mal den Ventilsitz mit nen Q-Tip und Autosol im Akkuschrauber. Danach dichten sogar fast alle alten Ventile von Anfang an
 
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