Benzinfilter

Hab hier meinen Ersatzhahn mit Filter liegen. Der Filter ist ja auf den Hahn nur reingesteckt. Das Plastik des Filters ist alt und geschrumpft. Das sieht man richtig. Die Form stimmt nicht mehr. Auch wenn es satt sitzend vorgibt dann entstanden da mit der Zeit bestimmt dadurch kleine Zwischenräume im zig 1/00 mm Bereich an denen der feine Staub durch den Sog angezogen wird und in meinem Vergaser landet. :s091:

Dichtring oder Kleben und Sintermetall Benzinfilter. Und dann mal schauen. :s114:
 
Vielleicht auch mal darüber nachdenken, einen neuen Korb mit samt Gitter zu besorgen und früher oder später wirst Du auch nicht um eine gründliche Reinigung und Versiegelung Deines Tanks drumrum kommen. Aber das hatten wir ja schon gestern angesprochen und das weißt du ja auch sellbst:s028::s016::s100:.

Lieben Gruß

Micha
 
Sorry das ich das Ausgrabe 🙂
Hi De Ville , wo bekomme ich den so einen her? :s204:
Hab mit diesen Kleinstpartikeln auch so meine Probleme. Dachte auch schon an eine zusätzliche Auskleidung oder Verkleidung des Standardbenzinfilters mit einem Edelstahlsiebgewebe nach. Kenn aber die Maschenweite des Originalfilters nicht. Kennt die jemand? Hab auch keine Lösung für ein Benzinbeständiges fixieren. :s194:

Ich hab mich irgendwann nach meiner Antwort mal wieder mit dem Thema Benzinfilter beschäftigt und im Test festgestellt das die Papierfilter kleinere Partikel rausfiltern als die Sinterfilter. Ich nehme jetzt Papierfilter von Louis, die sind voll transparent und nicht so milchig wie ich sie von meinem Autoteilehändler bekomme. Da sieht man dann wenigstens was hängen bleibt.

Gruß Micha
 
Sodele, läuft wieder riesig. Schöner niedriger ruhiger Leerlauf. Wie ne Biene wenn man den Hahn aufreißt. :s177: Der Übergang Filterelement zum Benzinhahn ist es gewesen. Hat sich seitlich den Schlunz reingezogen und in meine Vergaser weitergeleitet. :s211: Entfettet, 2k Epoxy angerührt und festgeklebt. Filterersatz hab ich keinen gefunden. GPZzone und cmsnl bieten das nur komplett mit dem Hahn an. Faulerweise hatte ich auch Null Bock den Tank auszuwaschen (auch wegen dem Gestank in meiner Werkstatt) und verlass mich einfach auf meinen Hauptfilter. War ja wohl dazu konstruiert gewesen. Bei einem Sichttest blieben die Partikel wunderbar am Filterelement kleben. Ab und an mal reinigen und gut ist. Zum Vergaserausbau hatte ich auch keinen Bock. 4 Schläuche an die Ablassöffnungen der Vergaser, auf Pri und 20 liter Sprit direktemang in den Kanister durchgespült. :s154:
:s026: Goin On :s014:
 
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Filter sind immer nur Zwischenlösungen.
Wenn Rost im Tank ist muss er irgendwann gemacht werden.
Ansonsten wirst Du immer wieder Probleme haben.
... und wenn sich nur der Filter zu setzt wenn Du 200km von zu Hause ohne Werkzeug weg bist.
 
Hallo Reiner,
Ich tendiere zu reinen Behandlung nur mit Phosphatsäure. Hab jetzt nur noch keine Zeit gehabt und sammle auch noch Erfahrungen. Mein alter Tank der nun ein Jahr rum liegt hat als Beispiel nach der Behandlung immer noch keinen größeren Rostansatz. Und der sah übel aus. Etwas Flugrost an den Stellen an denen durch den Kaltreiniger den ich drin hatte die Chemie gewirkt hat. Mein Fehler. Nachbehandeln.

Was mich an den Harzen stört ist
a) wenn es schief geht, wie kriege ich das wieder raus.
b) kann ja drunter weiter rosten. Das krieg ich ja kaum noch mit.

Wie verhält sich dann die Beschichtung diffusionstechnisch? Die Harze sind alle nicht unendlich diffussionsdicht. Was bedeutet das Flüssigkeit sich zwischen Harz und Wand des Tanks ansammeln wird. Das wird wohl sehr sehr gering sein. Gut. Bei einer Maschine die immer draussen steht machts weniger aus. Die Temperatur schwankt ja kaum. Vom kalten ins warme oder andersrum sieht es anders aus. Der Diffussionsstrom geht in Richtung kalt. Ein paar Grad Unterschied sind da schon relevant.
Gut, Fachsimpelei, aber dabei muss ich mal erwähnen das ich WKSB Handwerksmeister von Berufs wegen bin. Wärme Kälte Schall und Brandschutz.
Irgendwas sollte ich tun im Laufe des Jahres. Yes. Wahrscheinlich aber nur eine reine Phosphatierung.

Und immer das richtige Werkzeug dabei haben. ;-) 10er Schlüssel ist das für den Benzinhahn. Für alle Fälle. :s100:
Aber Reiner, es ist so, es ist wichtig ein Tool Kit dabei zu haben. Hat mir an der Tanke schon 'das Leben' gerettet. Kann ich auch so empfehlen.
 
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Benzintanks rosten aus zwei Gründen.
1. Weil Wasser im „modernen“ Sprit ist, was sich besonders unten im Tank sammeln kann.
2. Weil in Falzkanten gern von außen oder innen Rost durch Feuchtigkeit eindringt.
3. Weil diese Einflüsse über Jahrzehnte auf das Metall eingewirkt haben.
Wenn man ein Tank saniert muss man also erstmal den alten Rost flächig mechanisch durch Glasperlenstrahlen (lieber nicht Korund) entfernen und versuchen durch Chemie den alten Rost in den Spalten umzuwandeln.
Dann muss das gereinigte Metall geschützt werden und was man dann macht ist ne Glaubensfrage.
Einige bauen durch chemische Reaktionen eine Schutzschicht auf dem Metall auf und andere beschichten mit Harzen.
Ich bin mehr für Harz (hab ich auch so machen lassen).
Meiner Meinung nach wird die Flüssigkeitsaufnahme von Harzen völlig über bewertet.
Die meisten Boote und Yachten sind auf Kunstharz auf Polyesterbasis.
Die bei Bootsfahrern gefürchtete Osmosebildung (Zerstörung des GFK duch Feuchtigkeit) tritt bei GFK-Booten erst nach vielen Jahren oder Jahrzehnten dauerhaft im Wasser auf. Vor allem auch weil die eingedrungene Feuchtigkeit im GFK nicht wieder austrocknen kann.
Bei GFK Bauteilen die nur von Zeit zu Zeit mal feucht werden (z.B. GFK-Motorradverkleidungen) tritt keine Osmosebildung auf weil das Material immer wieder durchtrocknen kann.
Bei Booten schützt man das GFK auf Polyesterbasis gegen Osmose, indem man auf das schon vorhandene Gelcoat noch eine Trennschicht auf Epoxydbasis aufbringt, den sogenannten Osmoseschutz. Das hält dann auch nicht ewig, aber nochmal viele Jahre länger.
Das Epoxyd ist natürlich teurer als Polyester, sonst würde man Boote auch gleich aus Epoxy-GFK bauen.
Ich bin der Meinung das Harze auf Polyesterbasis den Tank schon über viele Jahre schützen und auf Epoxydbasis eben noch länger. Außerdem sind dadurch Spalte und Ritzen versiegelt und wenn die Harze fachmännisch verarbeitet werden lösen die Harze sich auch nicht mehr und werden auch nicht rissig.
Von misslungenen Harzbeschichtungen liest man immer nur wenn Leute in Eigenleistung so was gemacht haben und es mal wieder in die Hose geht.
.... und obwohl sie "alles richtig" gemacht haben ging es nicht, dann hatte natürlich das Material die Schuld.....
Es gibt Sachen die sollte man Profis machen lassen weil sie die wichtigen Tricks und Kniffe kennen, die richtigen Werkzeuge und Materialien haben und für ihre Arbeit auch haften.
Es gibt im Oldtimerbereich diverse Fachfirmen die sowas seit Jahren erfolgreich machen und wo die Arbeit auch hält.
Das kostet dann auch etwas mehr, dafür funktioniert es dann auch.
Außerdem hab ich überhaupt keine Lust mit literweisen Chemikalien, Säuren und Harzen rum zu panschen.

PS ich habe nur auf Urlaubsfahrten Werkzeug dabei.
Normalerweise läuft mein Bike und wenn es mal nicht laufen sollte, bringen mich die Gelben Engel nach Hause. 🙂
Die brauchte ich in den letzten 40 Jahren nur ein Mal.
 
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Schon alles richtig und es spricht auch nichts dagegen wenn jemand seinen Tank zum versiegeln in eine Fachfirma gibt. Ich selbst habe auch keine Lust mit dem ganzen Chemiezeugs zu hantieren. Vorallem die Entsorgung ist dabei das Problem.

Ich habe selbst zwei Tanks beschichtet und kann sagen, dass es kein Hexenwerk ist. Allerdings sollte man sie exakt an die Verarbeitungshinweise halten und was sehr wichtig ist, man sollte Zeit haben. Die Geschichte ist nicht mal eben am Samstagnachmittag erledigt.
Bei meinen Tanks habe ich nach der Beschichtung mit dem Kompressor Luft in den Tank geleitet (0,1 - 0,2 bar). Das ganze für ca. 12 Std. Andere haben das mit kleinen Lüftern gemacht. Erlaubt ist hier alles solange man genügen Sauerstoff in den Tank bekommt damit das Harz auch richtig aushärten kann.

Ich wundere mich schon etwas warum die Kawa Tanks so anfällig für Rost sind. Ich hatte ja hier die 30 Jahre alte Honda von einem Kumpel und da ist nicht mal der Ansatz von Rost zu sehen obwohl der Tank innen auch nicht beschichtet ist und der fährt das normale Super Benzin und im Winter steht die Karre mit dem Sprit im Tank rum.
Naja, nützt ja nichts. Kann ja nicht die Lösung sein eine Honda zu fahren. 😉
 
da auch die Zephyr von Rost nicht verschont bleibt, habe ich zwei Adressen.

Für die Fans von Harz und Co

Andi Weiß http://www.beule-im-tank.de/
nicht zu verwechsel´n mit www.rostimtank.de der hat mich 3 Tanks gekostet

und wer mehr auf Phosphat steht

http://www.witti-tanksanierung.de/preise.htm

Bei Andi habe ich ca 10 Tanks schon beschichten lassen und habe Maschinen bei den Zephyrfreunden die damit schon 5-8 Jahre und länger damit laufen.
Inkl meiner Maschinen.

von Herrn Witti kenne ich nur von " hören sagen"
http://www.witti-tanksanierung.de/preise.htm
Eigene Erfahrungen habe ich da noch nicht gemacht. Für mich persönlich interessant ist, dass die Phosphatschicht auch nach einer Delle wieder ohne große Probleme hergestellt werden kann. Da werde ich meine ZRX Tanks versiegeln lassen.
 
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