Wie ich in meinem Umbau Thread ja geschrieben habe, bekam ich diese tage auch eine Antwort auf die Anfrage
bzgl. der Begutachtung einer ZZR1100-C Felge in der 900R Schwinge.
So wie ich das Interpretiere scheinen einige "Sachverstaendige" offensichtlich Probleme mit dem Gehoer zu haben.
Ich hatte zum Beispiel audruecklich darauf hingewiesen, das in die GPZ900R eine Felge eingebaut wird die
serienmaessig in einem Motorrad steckt das ca. 20-30 kgr schwerer ist und ca. 20-30 kmh schneller faehrt
als die 900R. Ebenso werden ausschliesslich Bauteile fuer den Umbau verwendet, welche die Firma Kawasaki
in den beiden genannten Motorraedern verbaut. Einzig die Distanzscheibe links wird durch eine "Unterleg"Scheibe
ersetzt und die Distanz im Bremssatteltraeger wird etwas gekuerzt. Der Gutachter, der meine Abnahme gemacht hat
hat sich nicht sonderlich fuer die Bearbeitung des KRT interessiert, er hat lediglich gefragt, ob er Patricks
Doku fuer die umarbeitung behalten kann, weil "die Bilder so schoen sind" und er bei einer Nachfrage dann auch was
vorweisen kann. Ich hab ferner darauf hingeweisen, das die Ausgangsbasis fuer den Umbau die exakte Kettenflucht
gepaart mit einer mittigen Ausrichtung des Hinterrades war und das diese Parameter auch eingehalten werden.
Antwort: "Schon OK". Ich bezweifle, das jemand die Aenderungen im Bereich des Motorritzels erkennt, wenn man ihn
nicht mit der Nase draufstoesst.
Natuerlich wird bei der Begutachtung zur Erlangung der Betriebserlaubnis die Verkehrstuechtigkeit/Verkehrs-
sicherheit in den Vordergrund gestellt. Das macht ja auch Sinn, denn es gibt mit Sicherheit Umbauten, auf die ich
mich nie setzen wuerde. Auf der anderen Seite kann man aber den TUEV z.B nicht fuer die Begutachtung haftbar
machen. Das gilt ja auch fuer die HU. Im Klartext, die "schikanieren" uns mit Auflagen, uebernehmen aber dann
dafuer KEINE Verantwortung oder exakter, eine Gewaehrleistung fuer ihre "Arbeit". Das wird wiederum durch die
Erlangung der Betriebserlaubnis/Zulassung auf die Versicherung des Halters abgewaelzt.
Aufgrund meiner Erfahrungen sowie diversen Aussagen hier bei den bisher erfolgten Umbauten muss nun wohl die
Spezies "aaS" grob in 2 Kategorien eingeteilt werden:
1.) Diejenigen, die ganz klar erkennen was Sache ist, wie der Umbau eingeordnet werden kann/muss und die dann
bei der Abnahme neben der Funktion auf eine saubere Ausfuehrung der Arbeiten achten.
2.) Diejenigen, welche einen solchen Umbau eigentlich garnicht beurteilen koennen oder wollen und sich deswegen
hinter einer riesigen Huerde die sie fuer den "Antragsteller" aufbauen verstecken.
Von mir wurde z.B von einer Pruefstelle eine Materialpruefung der verwendeten Distanzen verlangt. Ich hatte doch
gesagt, das dies ein offiziell erhaeltliches Bauteil der Firma Kawasaki ist. Hab ich zu leise gesprochen?
Also wenn ich ganz erhrlich bin, ich hab die Schnauze von diesem Hickhack im Moment gestrichen voll und will
jetzt nichts mehr davor hoeren, in meinem Alter schlaegt sowas naemlich schnell auf den Magen.