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| PD -- Fahrwerk Probleme und Defekte rund ums Fahrwerk |
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#1 |
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Senior Sexgott
Forum Sponsor 2024 [★★] |
Nach dem mittlerweile ja schon bei anerkannten Fahrwerksspezialisten Ausländer arbeiten, die meine Fragen nicht verstehen und deren Antwort ich nicht verstehe, also hier noch mal an das qualifizierte Fachpersonal:
Irgendwo haben wir das Thema bestimmt schon mal besprochen, aber ich finde nix. Die normale Gabel hat 2 Führungsbuchsen: Eine oben im Alu des Tauchrohres, wo dann das Standrohr drin gleitet, und eine unten auf dem Standrohr, das dann wiederum im Alu des Tauchrohres gleitet. Oben ist soweit klar, aber unten? Müßte sich nicht eher das Alu vom Tauchrohr abarbeiten, als daß die Buchse verschleißt. Aussage vom Techniker des Fahrwerksspezialisten war sinngemäß: Unten wir machen nie was. Mußt Du gucken oben. Oben muß immer sein okay... ![]() Genau, und die Physik und das Hebelgesetz brauchen wir gar nicht. Und eigentlich ist die untere Buchse völlig unnötig. Hat da jemand vielleicht eine verständlichere Erklärung für mich? Wenn das Alu unten aufgearbeitet ist, wäre die Gabel ja sonst Schrott. Gruß, Alex |
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#2 |
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Ninja-Member Gold
Registriert seit: 08.11.2008
Ort: Luftkurort Öskirsche
Alter: 41
Beiträge: 1.896
Renommee-Modifikator: 21 ![]() ![]() ![]() |
Genau darüber hatte ich neulich mit Doc Hollywood philosophiert.
Ich gehe auch davon aus das sich das Alu zumindest mit abnutzt, das Standrohr quasi irgendwann für die Tonne ist. Wenn ichs richtig im Kopf hab sind die Hülsen aus Kupfer, also eher ziemlich weich. Womit die beschichtet sind weiß ich leider auch nicht. Aber hier kommen bestimmt noch qualiverzierte Fachpersonen vorbei....
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#3 | |
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Junior Sexgott
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Zitat:
Im unteren Bereich ist allerdings der Abrieb nicht so hoch da die Buchsen ja permanent voll im Gabelöl liegen und somit eigentlich auch immer ein geschlossener Ölfilm vorhanden ist... Im Prinzip das gleiche wie bei den Nockenwellen.... da laufen Stahl bzw. Gußnockenwellen ja auch in relativ weichem Aluminium lediglich mit dem Unterschied das der Ölfilm über den Öldruck der Ölpumpe hergestellt wird..... zudem ist die Geschwindigkeit bzw. die Wegstrecke die das bewegliche Teil im feststehenden Teil in der Gabel macht erheblich niedriger wie eben z.B. bei den Nockenwellen........ Natürlich ist auch bei den Gabelteilen irgend wann mal eine Verschleisgrenze erreicht... Hab aber schon so einige alte Gabeln zerlegt die eine Menge Spiel hatten war aber in der Regel mit neuen Gleitbuchsen immer behoben..... Sieht man den Gleitbuchsen auch sehr gut an wenn die fertig sind .... dann ist die Kupferschicht zumindest partitiel weg .....
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Beste Grüße Michael Lebe jeden Tag als wäre es Dein Letzter !!! www.mahler-motors.de ![]() Technische Probleme sind lösbar, das unlösbare Problem sitzt oben drauf . ![]() Ich hab nur das zu verantworten was ich sage - nicht das was andere verstehen ![]() Schönheit liegt im Auge des Betrachters, es gibt aber auch Sehschwächen ![]() Mitglied der WS Gilde
Dolo-Wetzer |
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#4 | ||
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Chefchauffeur
Kawasaki Industries Registriert seit: 24.02.2008
Ort: Neuss Allerheiligen
Alter: 56
Beiträge: 609
Renommee-Modifikator: 20 ![]() ![]() |
Zitat:
Zitat:
![]() ![]() [QUOTE=Pilot;298877]Im unteren Bereich ist allerdings der Abrieb nicht so hoch da die Buchsen ja permanent voll im Gabelöl liegen und somit eigentlich auch immer ein geschlossener Ölfilm vorhanden ist... QUOTE] Aber warum ist dann das untere Lager breiter? Die Kraft wird, z.B. beim Bremsen über da untere Lager auf die Standrohre aufgebracht. Wenn wir uns Standrohtr und Tauchrohr wir zwei übereinander gesteckte Rohre mit viel Spiel vorstellen, wird dann das äußere Rohr im Bereich des oberen lagers gegen das Tauschrohr gekippt. Dass das obere Lager geringer dememsioniert ist, kann ich nur dadurch erklären, dass natürlich das Hauptmomet durch das Tauchrohr über die Gabelbrücke abgefangen wird. Drehpunkt ist die untere ´Klemmung und die obere Klemmung bringt das Gegenmoment auf. Sonst würd sich das Teil ja in Rotation versetzten. Hm, vielleicht bin iach auch falsch. Aber vielleicht habe ich jetzt wenigesten ein paar Leute zum Nachdenken animiert
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...der um den Grill tanzt... |
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#5 |
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Chefchauffeur
Kawasaki Industries Registriert seit: 24.02.2008
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Hier mal ein Bildchen
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#6 | |
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Junior Sexgott
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[QUOTE=Doc Hollywood;298889]Jau, genau das ist die Frage. Ob sich das Alu auch abnutzt. Der Chrom ist bei mir runter. Oder sind da noch entsprechende verschleißfeste Buchsen eingebaut??? Kann mal einer so'n altes Standrohr auseinander flexen
![]() ![]() Zitat:
Im Prinzip ist es ja auch so das sich das Kippmoment, je weiter die Gabel einfedert, immer weiter nach oben Richtung untere Klemmung der Gabelbrücke verschiebt wobei gleichzeitig die Kraft auf dem oberen und unteren Lager abnimmt da die Führung beim Eintauchen immer länger wird... sprich der Abstand der beiden Gleitlager zueinander wird immer weiter was eine geringere Kippbelastung auf den Gleitlagern bewirkt....
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Dolo-Wetzer |
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#7 |
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Angestellter
Kawasaki Industries Registriert seit: 10.09.2010
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Würde vorschlagen daß:
Das obere Lager ist kleiner da der Reibpartner die relativ harte Chromschicht ist, und das untere Lager ist größer da der Reibpartner das Relativ weiche Aluminium ist. Wäre doch ne Erklärung, oder? Greetz ![]() z.rider
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