Zitat:
Zitat von Heiko
Weil....?
|
Im Prinzip gilt das nicht nur für den Fall der GPZ bzw. des GPZ Motors. Bei Motoren mit Steuerkette dreht man im Prinzip z.b. gegen den Kettenspanner. Der Kettenspanner ist zumindest bei mechanischen Kettenspannern in der Regel auf der Seite in Laufrichtung gesehen die nicht auf Zug ist um diesem die Arbeit zu erleichtern und er mit weniger Druck durch die Kette nur deren Leerweg ausgleichen muß. Hinzu kommt das (mal abgesehen davon das man bei der GPZ relativ gut die Nockenwellenstellung an den Kettenrädern sehen kann) eine Ungenauigkeit bei den Positionen der Wellen zueinander in Kauf nimmt da durch die nun unter Zuglast stehende Steuerkette auf der Kettenspannerseite die Kette auf der normalerweise im Betrieb auf Zug stehnende Seite (hier halt vorne) die Kette lockerer ist.
Nicht so relevant bei der GPZ aber durchaus bei anderen Fahrzeugen : Dort gibt es durchaus Teile und Anbauteile die grundsätzlich auf eine Drehrichtung ausgelegt sind und die bei umgekehrter Drehrichtung auch Schäden nehmen könnten...
(Mal als Gedankenspiel ein mit flacher Kurve anlaufender Nocken (gibt ja nicht nur Nockenwellen) eines mechanischen Benzinpumpenantriebs mit einer sehr steil abfallenden Nocke ablaufend.....
Daher, so habe ich es sowohl in der Ausbildung als auch in der Meisterschule und in über 35 Jahren im KFZ-Handwerk gelernt, Motor manuel drehen immer in Laufrichtung/Drehrichtung des Motors drehen.
Glaube das steht sogar im WHB der GPZ drin, wenn über den gesuchten Punkt hinweg gedreht wurde einfach eine bzw. im Fall der Ventile zwei Ehrenrunden...#