Laut MCT-Lohmann waren die 16 V Köpfe schon original nicht 100%, da sie maschinell 16 auf einen Streich gebohrt gefräst usw. wurden. Eine Prüfung der einzelnen Ventile auf Dichtheit, wie bei einem guten Motoreninstandsetzer wurde auch nicht gemacht, man hat sich auf die Präzision der Fertigungsmaschinen verlassen. Meinen Zylinderkopf, der soweit ok war, aber da ich den Motor komplett überholen wollte, hat er auch gemacht. Da wurden minimal die Sitze nachgefräst und die Ventile neu eingeschliffen, dazu noch Schaftdichtungen von Kawasaki, die seiner Meinung nach etwas stabiler sind und eine kleine zusätzliche Führungsaufgabe übernehmen. Meine Auslassventilführungen zeigten schon Verschleiß, aber er gab mir die Empfehlung alles so zu assen und das habe ich dann auch getan. Der Kopf hatte damals 84.000 km gelaufen und inzwischen sind es 175.000 km ohne Auffälligkeiten beim Ventilspiel. Gekostet hat es damals etwas über 300.- €, wobei die Schaftdichtungen schon mit fast 100.- € zu Buche schlugen, wie gesagt OHNE Ventile. Eine Kopfüberholung ist also nicht ganz preiswert, aber es kann sich lohnen.
@littlelaugh - genau so sah der Zylinderkopf von meinem Volvo T5 vor 4 Wochen auch noch aus, inzwischen ist er aber schon wieder eingebaut.
Gruß Micha
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Die Summe aller Probleme ist immer gleich.
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