Moin moin,
hört sich vielleicht bekloppt an ( also bitte nicht steinigen), aber ich habe damals meine 900er mit einer Vakuumuhr und einem Werkstattstaubsauger synchronisiert.
Eine digitale Ausführung von 0 bis -3bar reicht vollkommen, wenn sie 2 Dezimalstellen hinter dem Komma anzeigt. Man dreht sich vorher einen Becher aus Alu oder Stahl der einen Aussenduchmesser von +5 mm und einen Innendurchmesser von -2mm des Ansaugdurchmessers des Vergasers an der Luftfilterseite hat. Ein Seite muss also geschlossen sein. Dann wird ein Loch von 3mm an der Aussenseite gebohrt und mit einem Schlauchadapter versehen. Becher und Messgerät werden dann mit einem Schlauch verbunden.
Soviel zu den Vorarbeiten. Danach baut man die Vergaser aus und der Staubsaugerschlauch (vielleicht vorher passenden Adapter aus POM drehen) wird auf die Zylinderseite des Vergasers gesteckt und eingeschaltet. Dann wird mit der Unterdruckuhr auf der Luftfilterseite gemessen. Begonnen wird mit Zylinder 2 als fester Wert. Dann die Zylinder 1, 3 und 4. Nach dem ersten Einstellen drei oder viermal die Drosselklappe auf und ab bewegen und ein zweiter Messvorgang folgt.
Der Staubsauger hat den Vorteil das er einen konstanten Unterdruck hat und keine Wellenbewegung wie ein laufender Motor produziert.
Das ganze funktioniert natürlich auch mit einer manuellen Uhr aus einem Synchontester.
Zusätzlich kann man dann noch die Krümmer 30cm hinter dem Stutzen mit einem 6mm Loch versehen, eine Mutter aufschweißen und mit einer Schraube verschliessen. Dann kann man die Vergaser auch nach Abgas einstellen. Die Werte hatte ich damals bei Kawasaki erfragt.
Das Endergebnis ist ein Motorlauf bei dem die Zylinder einen optimales Gemisch entsprechend ihres Wirkungsgrades erhalten.
Bei mir war dadurch das Drehzahlloch bei 3500 und bei 7000 U/min weg und der Moor zog sauber bis Enddrehzahl hoch.
Jetzt dürft ihr mich steinigen.
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Die Tür zum Paradies bleibt versiegelt. Durch das Wort Risiko.
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