Bei meiner A3 war der neuere Kettenspanner, der mit der feinen Rastung in der eine Sperrklinke ein zurückgehen des Kettenspanners verhindert verbaut. Trotz einer neuen Feder und dem Trick den Kettenspanner ein wenig zu lösen bis dieser hörbar einen Zahn weiter einrastet und dem festdrehen danach, sowie auch einer neuen Steuerkette waren eigentlich immer irgend welche Steuerketten - Geräusche vorhanden.
Ich habe nun wieder die alte Variante des Steuerkettenspanners in der A3 verbaut der mit einem Schraubenzieher entgegen der Federkraft der Kettenspannerfeder zurückgedreht und beim Einbau festgehalten werden muß verbaut. (Diesen gab es sowohl mit dem Halbrunden Pilzkopf vorne als auch mit dem Flachen Kopf in Form der neueren Kettenspannervariante - diese sind übrigens auch austauschbar da die Köpfe die auf die Spannschiene drücken lediglich mit einem Spannstift im jeweiligen kettenspanner befestigt sind)
Resultat des ganzen ist das eigentlich keine Steuerkettengeräusche so wie bei der neueren Kettenspannerversion mehr zu hören sind. Diese Erfahrung habe ich sowohl bei der A1 als auch bei der A3 gemacht.
Meiner persönlichen Meinung nach erklärt sich das technisch so das die alte Kettenspannervariante im Prinzip absolut stufenlos arbeitet im Gegensatz zu der neueren Variante wo ein Nachspannen erst erfolgen kann wenn der Nachspannweg mindestens eine komplette Raste weiter springen kann.
Gedanklicher Nachtrag : Denke
das Kawa die Steuerkettenspanner vermutlich nicht unbedingt wegen besserer Steuerkettenspannung geändert hat sondern eher aus dem Grund das man beim montieren der alten Kettenspannervariante ohne Rastung viel mehr aufpassen muß das dieser beim Montieren richtig gegen die Federkraft zurück gehalten werden muß bis der Kettenspanner komplett am Zylinderblock montiert ist. Wenn dies nämlich nicht erfolgt wird die Steuerkette zu stark gespannt und es gibt unter Umständen Bruch.....
Bei der Variante mit Rastufen wird dieser ja ohne Feder für die Vorspannung mit bis zum Anschlag eingeschobener Druckstange montiert und erst hiernach die Druckstange beim Einbau der Druckfeder nach vorne geschoben womit eine erhöhte Steuerkettenspannung normalerweise nicht erfolgen kann.