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Alt 11.05.2010, 09:13   #7
Pilot
Junior Sexgott
 
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Zitat von ede66 Beitrag anzeigen
Moin, da muß ich dir leider wiedersprechen.
Der Co-Wert macht sich über den gesamten Bereich bemerkbar, da ja immer über die Co-Schraube etwas Gemisch zugeführt wird. Auch wenn die DK geschlossen ist, wird über die Co-Schraube etwas Gemisch dem Motor zugeführt.
Das ist auch z.B. für einen weichen Übergang beim Beschleunigen verantwortlich.
Nur messen wir den Wert nur im Leerlauf, am optimalsten währe es auf einem Prüfstand. Aber wer hat den schon??
Früher hat man getunte Motoren immer mit einem höheren Co-Wert eingestellt, heut macht das die Elektronik. Und deshalb arbeiten Lambda-Sonden auch nicht bei Vollgas und das Gemisch wird angefettet.
Für die Umwelt ist ein magerer Wert gut, für die Leistung ein hoher Wert.
Ist schon korrekt das der Co Wert sich auch (aber ist nur ein ganz kleiner Anteil) im höheren Bereich auswirkt aber das kannst Du eben nicht mehr beeinflussen. (Wieviel das ist)
Nicht vergessen das mager die Verbrennungstemperaturen und somit die Innenkühlung beeinflusst.
Zu mager zu hohe Verbrennungstemperaturen und somit thermische Belastung insbesondere auch von den Ventilen.
Aber was die Einstellerei angeht, insbesondere was den CO Gehalt angeht findest Du keine Werte im Werkstatt - Handbuch da die Messung hinten im Auspuff nie korrekte Werte für den jeweiligen Zylinder bzw. den Vergaser bringen würde. (Ein oder 2 Vergaser und somit Zylinder könnten viel zu Fett während die anderen viel zu mager laufen würden)
Wenn man das richtig korrekt machen will und aus den Co Werten auf die absolut korrekte Einstellung schliessen will müsste man die Krümmerrohre anbohren und jeden Zylinder für sich messen und dann auf gleiche Werte bringen.
Selbst die Vergasersynchronisation ist lediglich ein Abgleich des Öffnungsbereiches der einzelnen Vergaser zueinander und sagt nix über gleichmässiges Gemisch in allen Zylindern aus.
Die Einstellung der Einstellschrauben nach Umdrehungen (z.B. an jedem Vergaser die gleiche Anzahl) ist auch nur ein Anhalt aufgrund von Fertigungstolleranzen der einzelnen Vergaser.
Die beste mögliche Methode eine gleichmäßige Einstellung hin zu bekommen ist immer noch (bei den Kraftstoffsystem mit Mehrvergaseranlagen) Einstellschrauben langsam raus drehen wobei sich die Leerlauf erhöhen sollte, bis diese wieder etwas abfällt. Dann etwas ich sag mal ne 1/4 Umdrehung (oder ca. 50 U/min) zurück. Das ganze nach und nach bei allen Vergasern. (Voraussetzung ist natürlich das die Vergaser zueinander einwandfrei Synchronisiert sind).
Dieses Verfahren beherrschen aber auch meist nur Leute alter Schule mit viel Erfahrung und einem geschulten Ohr. Die gehören aber so langsam zu einer aussterbenden Spezies.....
P.S. habe zwar in der Vergangenheit (lang ist es her) so einige dieser Old - School Spezialisten gekannt und teilweise viel abschauen dürfen, aber dazu zählen tue ich mich nicht unbedingt......
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Beste Grüße Michael

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Ich hab nur das zu verantworten was ich sage - nicht das was andere verstehen
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Geändert von Pilot (11.05.2010 um 22:31 Uhr)
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