Zitat:
Zitat von merlin
Ja, hab ich.
Aber die Methode mit dem Aufhängen funktioniert nicht, da der Auflagerpunkt im großen Pleuleauge jedesmal minimal verrutscht. Schon dadurch verschieben sich die Masseverhältnisse um mehere Gramm.
Ich hab mir für die Kurbelwellenpleuelseite einen Adapterring gedreht (Teflon war grade da) und in die Mitte eine Bohrung für einen Kolbenbolzen gebohrt. Dann hab ich in das obere Pleuelauge den zugehörigen Kolbenbolzen reingesteckt und beide Seiten mit jeweils mit einem Auflager (Cuttermesserklingen) auf je eine Waage gestellt. Die Waagen hab ich horizontal so ausgerichtet, daß die Auflagerpunkte waagerecht sind. Den Adapterring mit dem kolbenbolzen stecke ich dann jeweils um.
Damit lassen sich wiederholbare Erbenisse im Auflösebereich der Waage (0,2g) erzielen.
Ich hatt hier auch schonmal ein Foto von der Konstruktion eingestellt...
Grüße
Michael
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das ist natürlich perfekt, aber beim 1. Mal auch ein riesen Aufwand.
Wenn ich bedenke wie grob die Pleuel original gefertigt sind, ist meine Heimwerkermethode, für mich, völlig ausreichend. Meine bisherigen Ergebnisse haben es jedenfalls bestätigt.
Gruß Micha