Zitat:
Zitat von c-de-ville
Micha, hast Du es schon mal gemacht?
Ich wollte es machen, aber Du bekommst keine genauen Ergebnisse, jedenfalls nicht auf der Heimwerkerebene. Mit vernünftigen Apparaturen mag es gehen. Ich bekam jedenfalls jedesmal einen anderen Wert, war zwar immer nur im Bereich von 1-2 Gramm, aber ich wollte es ja besser als genau machen. Außerdem kenne ich es so, das man das Pleuel an einer Seite aufhängt austariert und dann die andere Seite wiegt. Die Pleuel bei Kawa sind im unteren Bereich aber ganz ordentlich und gleichmäßig gefertigt, den Gewichtsunterschied bringt nach meiner Bearbeitung die Gusskante am Schaft, die doch sehr unterschiedlich ausfällt.
Gruß Micha
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Ja, hab ich.
Aber die Methode mit dem Aufhängen funktioniert nicht, da der Auflagerpunkt im großen Pleuleauge jedesmal minimal verrutscht. Schon dadurch verschieben sich die Masseverhältnisse um mehere Gramm.
Ich hab mir für die Kurbelwellenpleuelseite einen Adapterring gedreht (Teflon war grade da) und in die Mitte eine Bohrung für einen Kolbenbolzen gebohrt. Dann hab ich in das obere Pleuelauge den zugehörigen Kolbenbolzen reingesteckt und beide Seiten mit jeweils mit einem Auflager (Cuttermesserklingen) auf je eine Waage gestellt. Die Waagen hab ich horizontal so ausgerichtet, daß die Auflagerpunkte waagerecht sind. Den Adapterring mit dem kolbenbolzen stecke ich dann jeweils um.
Damit lassen sich wiederholbare Erbenisse im Auflösebereich der Waage (0,2g) erzielen.
Ich hatt hier auch schonmal ein Foto von der Konstruktion eingestellt...
Grüße
Michael