Plexiglas oder Macrolon sägen ist nicht einfach, da es sich schnell erwärmt und hinter dem Sägeblatt wieder verschmilzt. Habe alle möglichen Stichsägeblätter ausprobiert, bis ich schließlich bei Würth fündig geworden bin, aber das Sägeblatt kostet 13.- Euro netto. Bei den kleinen Radien wäre ein ein schmales Sägeblatt von Vorteil, dann ist die Reibung im Radius geringer. Bei dir ist die Kante ja nicht so interessant, die ist ja innen im Deckel, denn bei den meisten Sägeblättern franst diese aus. Bei meinen Anwendungen geht das gar nicht, weil die Kanten poliert werden. Du kannst das Sägeblatt aber auch mit Wasser kühlen, bevor das Plexi schmilzt. Beim Plexiglas würde ich GS-Material nehmen, das ist lösemittelbeständig, es gibt noch XT, das neigt zur Versprödung bei Kontakt mit Lösemitteln.
Welche Stärke soll das Material den haben? Vielleicht habe ich was da.
Gruß c-de-ville
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Die Summe aller Probleme ist immer gleich.
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