Zitat:
Zitat von Infocalypse
Dass man den Tacho leicht manipulieren kann, ist mir schon klar .. aber der typ, der die Dicke vorher 15 Jahre oder so hatte, ist Polizist .. da hofft man schon, etwas Vertrauen fassen zu dürfen
Aber warum es mir eigentlich ging: Ist die Kompression der Laufleistung angemessen?
Was wären gute Werte?
Kompression ist ja laut WHB 11:1 - dem kommen alle Werte außer aufm Zyl 4 doch schon recht nahe?!
Achja .. auf die angezeigten Werte hab ich nicht den 1 bar Atmosphärendruck draufgerechnet .. nur so am Rande als (unnötige?) Anmerkung.
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Die Werte die Du oben erwähnst sind nicht Kompressionswerte sondern das Verdichtungsverhältnis, sprich Verhältnis vom Hubraum des Kolbens zum verbleibenden Raum des Brennraumes oberhalb des oberen Totpunktes also wenn der Kolben ganz oben steht.
Beispiel : 908 ccm Gesamthubraum : 4 = 227 cm³ pro Zylinder ; 227 cm³ :11 (aus 11 : 1) = 20,636... cm³
Das Verdichtungsverhältnis gibt somit einfach an wieviel mal der verbleibende Brennraum (wenn der Kolben auf OT steht) volumenmäßig in den Hubraum (Volumen zwischen unterem und oberen Totpunkt des Kolbens) paßt.
Mit der Aufrechnerrei des Atmosphärendruckes das kannst Du auch vergessen, da Kompressionsmessgeräte diesen bei Ihrer Nullstellung bereits berücksichtigen.....
Der zulässige Kompressionsdruck sollte laut Werkstatthandbuch 9,4 - 14,5 kp/cm² bei einer Anlasserdrehzahl von 450 U/min liegen.
Wobei je höher immer je besser ist. Die zul. Abweichung der Zylinder untereinander ist zwar im WHB nicht genannt, sollte aber zwischen bestem und schlechtestem Zylinder so max bei 1 - 1,5 Bar liegen.