Für Acryllack brauchst Du auf jeden Fall Acryllackverdünnung.
Ist übrigens totale Verarsche mit den Wasserlöslichen Lacken und der tollen Umweltverträglichkeit.
Richtig ist das der Basislack, also das was den Farbton angibt Wasserlöslich ist, andererseits ist es der Klarlack der bei allen Wasserlöslichen Lacken drüber muss nicht auf Wasserbasis sondern eigentlich immer noch das gleich wie bei den früheren Acryllacken.
Früher konnte man zumindest Unitöne und sogar viele Metallic Farbtöne auch als Einschichtlackierung bewerkstelligen das heißt es musste kein Klarlack drauf heute über die tollen Wasserlöslichen Lacke muß immer Klarlack zusätzlich drüber.
Sorry aber auch das mit dem "zu dünn und läuft dann wie Wasser" ist so nicht ganz korrekt.
Tatsache ist das Dicker oder nicht genügend verdünnter Lack erheblich stärker zum laufen neigt da sein spezifisches Gewicht höher ist und auch stärker zu Orangenhautoberfläche neigt da er nicht so gut verläuft.
Ist er dünner wird dies ja durch einen grösseren Anteil an sich leicht verflüchtigenden Lösungsmittel erreicht und der Lack hat somit ein geringeres spezifisches Gewicht, verläuft besser was eine glattere Oberfläche ergibt und trocknet auch schneller durch.
Hab auch nie so einen Durchflussbecher zum messen der Viscosität verwendet, Hab immer einfach einen kleinen Schraubenzieher genommen, in die Farbmischung etwas eingetaucht und dann nach dem herausziehen des Schraubenziehers aus der Farbe sollten die Farbe relativ schnell ohne das ewig ein tropfen dran hängen bleibt abtropfen.
Wobei das natürlich nur meine persönlichen Erfahrungen und Erfahrungswerte sind die halt auch davon abhängen mit was für Spritzpistolen, Luftdruck und auch Geschwindigkeit des Lackierers und der Spritzpistolenführung dessen abhängt.