Bei -10°C schraub ich doch nicht an der Karre rum
Daniels Teil zeigt eigentlich alles:
Wenn der Bock stillsteht, drücken die Federn die Rollen in den Keil.
Sobald der Anlasser dreht nimmt er den ganzen Schlonz mit und die Mühle läuft.
Bei normaler Drehzahl läuft der Freilauf schneller als der Anlasser und dadurch werden die Rollen zurückgeschoben. D.h. der Anlasser kann sich zurücklehnen und hat Feierabend. Wer lustig ist kann während des Motorlaufs mal der Anlasserknopf drücken: Da kracht nix.
Sicher bei einer Drehzahl von 25.000 wirkt sich die Fliehkraft sicherlich aus, aber dann brauch ich den Anlasser nciht mehr.
Wers immer noch nicht glaubt kann mal den Kupplungsdeckel runterschrauben, die Kette runternehmen und an der Welle drehen.
Gegen den Uhrzeigersinn wird man den Anlasser mitdrehen (lieber nicht) und im Uhrzeigersinn läuft die Welle frei.
Als typischer Defekt ist kann man wohl Daniels Bild nehmen. beim starten haut's so rein, dass die Rollen den Aussenring sprengen. Oder die Feder sind lahm.
So, und jetzt prügelt auf mich ein. Aber ich glaub die Frage am Anfang müsste trotz Mustang geklärt sein.
Gruss
Hajo