Nur 1 Zündfunke ???

braaap

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Nur 1 Zündfunke ???

Guten Abend zusammen,

ich darf mich mal kurz vorstellen bevor ich mein Problem schildere.

Ich heiße Joachim bin 34 Jahre alt und komme von der Schwäbischen Alb.

Im Herbst 2019 habe ich eine GPZ 900R 1988 "geschenkt" bekommen diese habe ich dann komplett zerlegt und wieder aufgebaut. Motorseitig überhohlt wie z.B. 2 neue Nockenwellenhebel, Ventilschaftdichtungen, etc. soweit so gut ...

Das Moped lief bei mir nicht bzw habe es bis jetzt nicht laufen lassen. Es stand zuvor 10 Jahre in einer trockenen Scheune.

Folgendes Problem:

Ich habe immer nur einen Zündfunke wenn ich starten möchte. Das kuriose ist wenn ich mehrere Male hintereinander starte bleibt es bei dem ersten Funken. Tätige ich den Killschalter AUS / AN dann wieder starte kommt wieder NUR ein Funke dieses wiederhohlt sich immer sobald ich AUS und wieder AN schalte.

Seitenständerschalter funktioniert, Neutralschalter auch wenn ich die Kupplung ziehe geht auch nichts - also auch gut.

Liegt das nun an den Impulsgebern oder am Killschalter???

Ich muss dazu sagen das Elektrik Fehlersuche nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist : )
 
Herzlich Willkommen.

Ich würde mal eine andere CDI ausprobieren, eventuell hat die ne Macke.
An der 500er hatte ich mal ein ähnliches Problem. Da gab es zwar mehre Funken,
aber schlagartig ging der Motor aus, Killschalter an/ aus und der Motor lief wieder.
Das konnte mehrfach passieren oder auch gar nicht, aber immer nur wenn der Motor kalt war.

Gruß c-de-ville
 
Ich habe nun mal 2 Impulsgeber bestellt. Ich hatte versucht, wie im HB erklärt den Widerstand zu messen allerdings vermute ich das mein Multimeter etwas spinnt oder ich zu blöd zu messen.

Man muss noch erwähnen beim Ölwechsel war das eher kein ÖL sondern Öl mit Sprit. Daher ist dies für die Impulsgeber bestimmt auch nicht von Vorteil wenn die Jahre in dem Siff gestanden sind.

Sollten es die nicht sein werde ich mal auf die CDI gehen - Danke dir mal !
 
Hey Braaap, ein herzliches Willkommen bei den GPZ'lern!!

Schlage mal folgende Vorgehensweise vor:
- Wenn der Fehler auftritt die Spannung am Plus der Zündspulen messen, liegen dort die 12V an, dann sind Zündunterbrecher (12) und Zündschloss (13) in Ordnung.

- Als nächstes kannst Du eine Brücke von Masse auf Klemme 19 Verteilerkasten machen (ACHTUNG: Leerlauf einlegen, hier wird Sicherheit überbrückt), damit werden Seitenständer (20), Anlaßsperrschalter (23) und Leerlaufschalter (25) überbrückt.


Kein Erfolg ???? -> Dann die Brücke von 19 nach 21 verlegen (Test ob die Diode OK ist) und ggf. die Brücke dann auf CDI-Anschluss 3 verlegen (Drahtbruch testen).


Wenn das alles nicht geholfen hat bleiben nur noch CDI, Zündspulen, Zündkabel, Zündkerzenstecker und Pickup's mit Verdrahtung über.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe tritt das Problem aber an allen Zylindern auf, also sollte es etwas gemeinsames sein.

Also eher CDI oder die beiden abgesoffenen Pickup's!


Viele Erfolgswünsche aus Hagen!
 
Vielen Dank für detaillierte Vorgehensweise im Bereich Elektrik benötige ich sowas : )

12V liegen an den Spulen an die schliesse ich somit mal aus.

Warum ist bei betätigter Kupplung das starten eigentlich nicht möglich?

An meiner XV 750 1981 US Modell geht das ohne weiteres?!
 
Doch sollte gehen, mit und ohne Seitenständer. Erst beim Einkuppeln mit Ständer draußen sollte sie ausgehen.

Also ist es wie folgt: Seitenständer eingeklappt ( kein Lämpchen brennt ) Neutral ist eingelegt -> Anlasser zieht an und dreht.

Betätige ich nun die Kupplung dazu dann geht gar nichts sprich der Anlasser zieht nicht an und dreht somit nicht:s015:

Du meinst das muss trotzdem gehen?
 
Also ist es wie folgt: Seitenständer eingeklappt ( kein Lämpchen brennt ) Neutral ist eingelegt -> Anlasser zieht an und dreht.

Betätige ich nun die Kupplung dazu dann geht gar nichts sprich der Anlasser zieht nicht an und dreht somit nicht:s015:

Du meinst das muss trotzdem gehen?

Also ich tippe auf den Anlassersperrschalter (der kleine Microschalter am Kupplungshebel), das von Dir geschilderte Verhalten hat mit dem Anlasserkreislauf, aber nicht mit dem Zündkreis zu tun.

- Leerlauf ist eingelegt und gibt damit die Zündung frei, im Anlassersperrschalter ist der schaltet der Wechslerkontakt die Masse des Leerlaufschalters auf das Relais des Anlasserschaltkreises -> Motor dreht.

- Wird die Kupplung gezogen schaltet der Wechselkontakt in die andere Position und holt sich die Masse direkt (BK/Y) und schaltet diese auf das Relais -> Motor dreht.

So wie Du es beschrieben hast schaltet der Mikroschalter die Masse bei gezogener Kupplung nicht durch -> Motor dreht nicht.
 
Für diesen Fehlerfall am Microschalter Y/G und BK/Y brücken, wenn es dann bei gezogenem Kupplungshebel geht, haste den Übeltäter gefunden!!

(siehe WHB 16-25 -> Anlassersperrschalter)

So Kupplungsschalterproblem gelöst ... hab ihn abgebaut und die Messingkontakte geputzt und jetzt startet sie auch mit gezogener Kupplung.

Leider hat das überbrücken mit Klemme 19 und 21 nichts gebracht
 
So Kupplungsschalterproblem gelöst ... hab ihn abgebaut und die Messingkontakte geputzt und jetzt startet sie auch mit gezogener Kupplung.

Leider hat das überbrücken mit Klemme 19 und 21 nichts gebracht

ich warte nun auf die Pic Ups in der Hoffnung das sich dann alle Problem lösen : )

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Kann mir jmd. sagen was das hier für ein Kabel ist? Gelb / Rot kommt aus dem Strang welcher zur Kupplungsarmatur geht?
 
SOOOOO!!!!

Es waren die Impuslgeber! Mensch war ich Glücklich - bis der 3. Vergaser übergelaufen ist und ich nun

wieder die ganze Batterie ausbauen kann um den Schwimmerstand einzustellen.
 
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