Hab das Gefühl meine Kupplung trennt jetzt früher.

c-de-ville

Well-known member
Hab das Gefühl meine Kupplung trennt jetzt früher.

Ist mir gestern auf der Tour aufgefallen, das ich die Kupplung kaum ziehen brauche, wenige mm und sie trennt. Das ist nicht schlimm, aber ich meine das war nicht immer so. Will nur nicht, das mir die Kupplung irgendwann mal unterwegs durchrutscht.
Kann man da eigentlich was einstellen oder sind einfach nur die Beläge langsam runter. Hatte ja letztens ein gebrochenes Schaltgestänge und hab den Motor 250 km nur im 4. Gang gefahren, das ging beim Anfahren natürlich etwas mehr auf die Kupplung. Wäre eine Erklärung für meine jetzige Beobachtung.

Gruß Micha
 
Ne, kannst nix einstellen.
Kann sein das auch die Stahlscheiben nicht mehr Plan sind. Wenn Du angelaufene findest - Tonne.
 
Wenn die Kupplung verschleißt, steigt der Pegel im Ausgleichsbehälter. Nimm etwas Flüseigkeit raus, danach sollte es wieder passen
 
Wenn die Kupplung verschleißt, steigt der Pegel im Ausgleichsbehälter. Nimm etwas Flüseigkeit raus, danach sollte es wieder passen


OHA, wenn die Kupplungsscheiben verschlissen sein sollten und unter der noch zulässigen Stärke liegen, dann müssen die "NEU".

Bremsflüssigkeit reduzieren????? Das kann meines Erachtens nicht die Lösung sein.

Greets
 
Du hast Recht. Dennoch habe ich nichts gelesen dass die Lamellen unter Maß haben.
Gelegentlich wird einfach zuviel in die Kupplung eingefüllt.

Also ran an den Deckel und schauen
 
Du hast Recht. Dennoch habe ich nichts gelesen dass die Lamellen unter Maß haben.
Gelegentlich wird einfach zuviel in die Kupplung eingefüllt.

Also ran an den Deckel und schauen


??? Du schreibst, wenn die Kupplung verschleißt, steigt der Pegel. ??? Kann ich mir garnicht vorstellen. Das System regelt sich selbst.


Wie füllt man denn zuviel Bremsflüssigkeit ein??? Wenn richtig entlüftet wird und der Behälter bis zur vorgeschriebenen Marke gefüllt wird, kann nicht zuviel im Kupplungssystem sein.
 
Doch, wenn die Reibescheiben verschleißen , wird das ganze Paket dünner. Ergo rückt die Druckplatte samt Druckstange auf der rechten Seite mehr Richtung links, also dem Nemerzylinder. Und der kann dann nur rein.

Also drückt es die Flüssigkeit nach oben. Wenn da voll ist, rutscht irgendwann die Kupplung.

Gruß , Alex
 
Doch, wenn die Reibescheiben verschleißen , wird das ganze Paket dünner. Ergo rückt die Druckplatte samt Druckstange auf der rechten Seite mehr Richtung links, also dem Nemerzylinder. Und der kann dann nur rein.

Also drückt es die Flüssigkeit nach oben. Wenn da voll ist, rutscht irgendwann die Kupplung.

Gruß , Alex


Hi Alex,


dann wäre ja mein erster Beitrag "4" die vernünftigste Variante.

Grüßle



Lutz
 
Doch, wenn die Reibescheiben verschleißen , wird das ganze Paket dünner. Ergo rückt die Druckplatte samt Druckstange auf der rechten Seite mehr Richtung links, also dem Nemerzylinder. Und der kann dann nur rein.

Also drückt es die Flüssigkeit nach oben. Wenn da voll ist, rutscht irgendwann die Kupplung.

Gruß , Alex

Hey Alex,
so weit kann ich Dir folgen:
"wenn die Reibescheiben verschleißen , wird das ganze Paket dünner. Ergo rückt die Druckplatte samt Druckstange auf der rechten Seite mehr Richtung links, also dem Nehmerzylinder"
Aber der Nehmerzylinder liegt ja in Ruhestellung im mechanischem Anschlag (Links) und kann daher auch nicht weiter nach links geschoben werden, also bleibt das hydraulische System im Gleichgewicht.
Allerdings wird man bei einem verschließenem System nicht mehr so viel Weg zum Ausrücken zurücklegen müßen, was dann Michas Beobachtung bestätigen würde.


Korrektur:
Habe mir das nochmal angeschaut und drüber nachgedacht und komme zu dem Schluß das Alex doch Recht hat:
Die Position des Kolbens des Nehmers liegt immer irgendwo zwischen ganz ein und ganz ausgefahren und wird durch die Lage der Ausrückstange bestimmt, die wiederum vom eingekuppeltem Kupplungspaket bestimmt wird.
Sonst würde das automatische Nachstellen der hydraulischen Kupplung nicht funktionieren, der Nehmerzylinder selbst wird durch die eigene Feder immer kraftschlüßig auf der Ausrückstange gehalten.
So kann es dann doch geschehen, das durch kleiner werdende Paketdicke der Nehmerzylinder weiter nach "Links" wandert und damit die Hydraulikölsäule Richtung Vorratsbehälter schiebt. Die Bewegungsreserve bis zum mech. Anschlag links wird größer sein als der max. tolerierbare Verschleiß des Kupplungspaketes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also sind wir uns einig, daß Micha erstmal nach dem Flüssigkeitsstand gucken sollte. Vielleicht bringt das ja schon was.

Gruß, Alex
 
Also sind wir uns einig, daß Micha erstmal nach dem Flüssigkeitsstand gucken sollte. Vielleicht bringt das ja schon was.

Gruß, Alex

Das werde ich machen und berichten, das ist ja nicht so aufwändig.
Da liegt´s bestimmt dran, die Kupplung hat ja quasi noch nix gelaufen.

Gruß Micha
 
Also sind wir uns einig, daß Micha erstmal nach dem Flüssigkeitsstand gucken sollte. Vielleicht bringt das ja schon was.

Gruß, Alex

Hey Alex,
das glaube ich wiederum nicht, denn der Verstellweg, bei Betätigung des Geberzylinders, bleibt ja trotzdem immer gleich, es verändert sich ja nur die Ausgangslage des Nehmerzylinders und der Druckstange, warum sollte sich die Situation durch Entnahme von Bremsflüssigkeit aus dem Ausgleichbehälter verbessern????
 
Hey Alex,
das glaube ich wiederum nicht, denn der Verstellweg, bei Betätigung des Geberzylinders, bleibt ja trotzdem immer gleich, es verändert sich ja nur die Ausgangslage des Nehmerzylinders und der Druckstange, warum sollte sich die Situation durch Entnahme von Bremsflüssigkeit aus dem Ausgleichbehälter verbessern????

Wenn der Behälter aufgrund des Verschleißes und der daraus resultierenden zurück gedrückten Flüssigkeit irgendwann zu voll ist, rutscht die Kupplung, bzw., so wie bei Micha, sie trennt deutlich früher.

Gruß, Alex
 
Ich kann nur von meinen Erfahrungen bei der Zephyr 1100 und Zrx 1100/1200 berichten.
Es ist eine mögliche Fehlerquelle, wenn die Kupplung von den Abmessungen her noch ok ist.
Persönlich habe ich noch keine Erfahrungen mit dem Kupplungsverschleiß bei der Gpz gemacht. Bei Zephyr und Zrx habe ich eigene Erfahrungen.
Von dem her, messen macht schlau:s105:
 
Also am Flüssigkeitsstand liegt es nicht. War exakt auf max. so wie ich es beim Wechsel aufgefüllt hatte. Aber es war gut mal wieder nachzuschauen, die Brühe war schon ganz schön dunkel, wie bei wohl bei den meisten. Ist ja kein sicherheitsrelevantes Teil deshalb wird es wohl oft vernachlässigt.
Gefahren bin ich nicht, glaube auch nicht, das sich da was geändert hat, werden wohl doch die Reibscheiben sein. Na mal sehen ob sich das noch ne Zeit hält, will ja keine großen Touren mehr fahren. Bis zur geplanten größeren Inspektion wird‘s aber wohl nicht mehr halten. Das wären noch 14.000 km, denn dann wollte ich den Kupplungsdeckel öffnen um die LiMa-Kette zu wechseln und die Steuerkette sollte dann auch mal neu.
Wenn ich die Kupplung zerlegt und gemessen habe, werde ich das hier mal rein schreiben.
Danke für die Infos.

Gruß Micha
 
Moin Micha,
alte bräunliche Bremsflüssigkeit hatte ich auch schon in einer alten GPZ. Als die Flüssigkeit getauscht wurde, funktionierte auch die Kupplung wieder.
Vielleicht verändert sich die Konsistenz der DOT4 nach einiger Zeit und könnta auch eine Ursache für Dein Problemchen sein.
Habe damals das Kupplungssystem komplett gespült. Wenig Aufwand, großer Erfolg.
Gruß Lutz
 
Was heißt gespült, durchgepumpt bis wieder klar ist, das hab ich natürlich auch gemacht.
Es wird sich zeigen ob´s was gebracht hat.

Gruß micha
 
Zurück
Oben