Wenns scheiße läuft und viel verbraucht, elektrische Ansaugluftvorwärmung

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Wenns scheiße läuft und viel verbraucht, elektrische Ansaugluftvorwärmung

:s062: Wenns scheiße läuft und viel verbraucht, elektrische Ansaugluftvorwärmung:
Materialkosten:
Heizelement (Conrad), ca. 9 Euro
Schalter und Abdeckkappe ca. 6 Euro
Relais und Sicherung (für Puristen) ca. 15 Euro
 

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Is´en Joke, oder??!!!
Über so´nen Miniheizelement lachen die Vergaser.
Vielleicht wennn se davon warm:s040: :s040:
oder eher so::s115: :s048:
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die, die es immer gleich besser wissen

Für die, die es immer gleich besser wissen, etwas detailierter:

Die Konstruktion ist bekannt und bewährt. An der GPZ500 erstmals eingesetzt, deren A-Modell (bis 1993) noch keine Vergaserheizung hatte. Viele teilten mit mir das Problem des grottenschlechten Kaltlaufes etwa ab Mitte Oktober. Nichts half. Mit dem Heizelement und abgedecktem Kühlerwar das wesentlich gebessert.
:s055:

Zum Heizelement: Es handelt sich um ein keramisches Bauteil, etwa so groß wie ein Riegel Milka-Schokolade. Das Teil zieht Sage und Schreibe 150 Watt! Zum Vergleich: Die Daytona-Heizgriffe nehmen etwa 75 Watt und werden damit so heiß, dass man immer wieder ausschalten muss. Das Heizelement heizt binnen Sekunden auf 65 Grad. Dann wird der innere Widerstand so groß´, dass kein weiterer Strom mehr fließt, das System begrenzt sich also selbst und fackelt nicht die Mühle ab. Für die 900 habe ich das Element direkt auf den Drahtkorb des Filters geschraubt, so dass die beheizte Oberfläche um die sich mit erwärmenden Teile des Filtergitters vergrössert ist. Notfalls wird noch der Kühler abgedeckt.

Mit der Konstruktion wird die ziemlich gefährliche superschlecht-Kaltlauf-Phase wesentlich verkürzt, wenn nicht gar verhindert. In dieser ist die Maschine in der Stadt nur schwer am Leben zu halten, zieht sich 11 Liter rein und überrascht bei meist rutschiger Fahrbahn mit plötzlichem Lastwechsel.

Ich rechne bei der 900 eher mit einem besseren Resultat als bei der 500er, weil hier zwei Zylinder mehr an der Kurbelwelle drehen und den Motor am Leben halten. Heute erst fertig eingebaut.

Aber - zu guter Letzt - ich möchte keinem etwas aufnötigen, sondern denjenigen MOTORRADFAHRERN, die das ganze Jahr über fahren, einen Tipp geben. Braucht man nur, wenn man seinen Arsch nicht morgens in die Blechdose hievt oder wenn man eine einigermaßen beheizte Garage hat. Denn Ursache des Problems sind die ersten Sekunden des Kaltstarts in feuchtkalter Luft, die offenbar die Kerzen völlig verrußen.
Aus der warmen Tiefgarage gestartet, tritt das Problem nicht auf.
Also nix für Ungut an alle die es Besser wissen und besser können.
 
Das was Theo sagte gab es schon mal bei den 80er von Yamaha( RD 80 LC LCII sowie DT 80 LC II), da wurde vom Abgaßkrümmer eine Kupferrohr zum vergaser gelegt, weil diese bei niedriegen Temperaturen einfroren.
 
Warum stellt ihr nicht einfach eure Kisten richtig ein? Wer im Winter fährt muss vielleicht auch mal in den sauren Apfel beissen und bischen umbedüsen... 😉

Ich sags aber auch gern nochmal: ich hatte als sie noch auf der Strasse gelaufen ist, keinerlei Probleme in der Richtung...
 
Hallo,

wenn ich Deinen Startbeitrag so sehe, mit der Erklärung in der Überschrift finde ich die geschriebene Skepsis noch Dünn.
Deine Antwort auf die Skepsis ist durch Trotz geprägt.

Zum Thema:
Dieses Ansaugluftanwärmung gibt es wohl schon vor der Entwicklung des VW Käfers. Es funktioniert, aber bei der Dimensionierung liegst Du falsch.
Bei dem Luftvolumen geht es mal angenommen bei 4500 U/min um (0,908 L *4500U/min)= 4086Liter, da wir nen 4 Takter haben bleiben für die Arbeit ein Ansaugvolumen Volumen von 2043 Litern/min.

Wie groß denkst Du ist die Erwärmung der vorbeifließenden Ansaugluft mit 150W? 1° Kelvin oder mehr?
Um da was im Startmoment zu erreichen sollte man die Heizung einige Sekunden vor dem Starten einschalten. Dann ist zumindest die Luft warm, die im Luftfilterkasten ist

Ein Abdecken des Kühlers und Deine Startschwierigkeiten sind zwei unabhängige Geschichten. Hat Null Einfluss auf den Kaltstart. Ein Teilabdecken des Kühlers ist bei gewissen Bedingungen hilfreich.

Und wenn man einen solch schlechten Leerlauf und sehr hohen Verbrauch hat sollte man mal schauen warum und nicht die Ursachen mit ner Bastel Wastel Lösung bekämpfen.
Mit einer ordentlichen Einstellung und funktionierender Technik tritt das Problem nur selten auf.

Rüdiger
Früher auch mit der 900R im tiefen Winter unterwegs aber heute so schlau ist das nicht mehr zu tun.
 
Seh ich änlich wie Rüdiger, sollte keine Beleidigung sein.
Nur ist der Luftdurchsatz so hoch, das so´ne Heitzung
meiner Meinung nach nix bringt.

Wie gesagt, die Idee ist gut, reicht aber nicht aus.
Da schließ ich mich auch Patrick an mit der anderen Bedüsung.
Also nix für ungut!!
 
Zuletzt bearbeitet:
üpoi schrieb:
Für die, die es immer gleich besser wissen, etwas detailierter:

Die Konstruktion ist bekannt und bewährt. An der GPZ500 erstmals eingesetzt, deren A-Modell (bis 1993) noch keine Vergaserheizung hatte. Viele teilten mit mir das Problem des grottenschlechten Kaltlaufes etwa ab Mitte Oktober.

Moin,
mag ja sein das es etwas hilft.
Du bekämpfst aber nur die Symptome und nicht die Ursache.
Wenn du etwas Puplik machst, wovon du überzeugt bist,
musst du aber auch mit rechnen daß das nicht jeder gleich Super findet.
Also sehe die Meinungen der Kollegen nicht als Angriff oder Besserwissertum.

Ich z.B. habe nicht mal nen Lufi und kenne das Problem nicht.
Und wenn es nicht nass ist und auch nicht unbedingt Schnee auf der Strasse liegt,
fahre ich auch schon mal im Winter.

Von daher kann ich nicht nachvollziehen, daß die Sache mit dem Heizelement
die Lösung ist.

Unsere Dicke ist ja auch schon ne Weile auf dem Markt.
Wenn es denn von Nöten wäre, hätten die kleinen Japaner da bestimmt schon was auf den Markt gebracht.

Hoffe mal du verstehst was ich meine.
Ist nix gegen deine Idee oder Dich persönlich.

Man diskutiert halt darüber.
Und genau dazu ist doch so ein Forum da oder?😱
 
Moin zusammen,

ich habe ja das Kaltstartverhalten meiner rx kürzlich beschrieben. Ich denke ebenfalls, das es nicht sein kann, das man irgendwelche Beheizkonstruktionen austüftelt, die tatsächlich fragwürdig sind (Ein Fön mit 1000Watt Heizleistung zieht nicht mal 200 Liter/Min Luft durch! wie will man dann 2000L mit 150 Watt beheizen?), um den bescheidenen Motorlauf zu bessern. Ich habe meinen Bock jetzt in die Werkstatt gebracht um dem Problem auf den Grund zu gehen. (Ventile einstellen, Vergaser reinigen, Bedüsung, Schwimmernadelventile etc) Wenn der Bock dann immer noch so beschissen läuft, wird der Bock beseitigt. Kann nicht sein, das man Kawa nur im Sommer fahren kann.
Schließlich läuft meine 21 Jahre alte Yamaha selbst bei -15° ohne die geringsten Zicken. Das soll die rx dann wohl auch hinkriegen!
 
Sigwart schrieb:
Ei dann fahr halt weiter Musikinstrument.

Ich hatte bisher auch noch keine Probleme im Winter, wie hier von einigen Berichtet wird.
Und ich klebe keinen Kühler ab oder pinkle in meinen Luftfilterkasten.

Wenn die Kiste gescheit eingestellt ist, dann fährt die auch gescheit.

Ich wollte damit nur sagen, dass es wohl zu schaffen sein sollte, die gpz so einzustellen das sie im Winter gut läuft! Ohne Trick17 und Tüftelarbeit.
 
Hmm, bleibt trotzdem noch zu überlegen, warum Kawa an den ganzen neueren Moppeds die Vergaserheizung mittels Kühlwasser installiert hat ( die ich persönlich immer rausgeschmissen hab ). Allerdings kann die auch erst funzen, wenn der Motor warm, weil vorher isses Wasser ja auch kalt.


Gruß, Alex
 
Wollte ja keinen Streit provozieren

Wollte ja keinen Streit provozieren. In der Tat wird es seinen Grund haben, warum die "Vergaserheizung" von Kawa verbaut wurde. Ich sag auch nicht, dass es der Weisheit letzter Schluß ist, sondern nur, dass es besser geht. Auch bei den 500er hatten einige das Problem, andere nicht. Wer seine Maschine auch nur in der Garage parken kann, wird nie rauskriegen, was eigentlich das Problem ist. Es tritt nämlich nicht auf.
Und wahrscheinlich wird eine "gescheite EInstellung" auch zielführend sein. Nur: Welche "gescheite EInstellung" anstatt der Werkseinstellung ist denn die "gescheite". Welche der "gescheiten" Einstellungen sind zulässig. Wer stellt "gescheit" und billig im WInter so und im Sommer so ein? Bei mir hat der Austausch der Schwimmerkammerdichtungen beim freundlichem Kawa-Händler gescheite 214 Taler gekostet. Und allein für das Düsen-Wechseln muss man doch alles auseinanderreissen. Und das draussen bei dem Scheiß Wetter.
Aber wirklich nichts für ungut.
 
...hihi...Ich find's ja immer süß, wenn's so kritisch aneinandergerät 😉

Aber zur Sache würd' ich auch nichts dagegen haben, wenn zumindest das Vereisen der Vergaser wegbleiben würde, weiel dann fährt das Biest wie ein Sack Nüsse und in den letzten Wochen hatte ich das häufiger....

Ich persönlich frag mich bei so LuFi-Bastlereien dann auch: Wie verhindert man, das man sich nicht den (Kunststoff)-Lufi/Kasten abfackelt?

Nehmen wir mal an, ich packe da ein 300W-Heizelement rein. Völlig außen vor, ob Batterie und LiMa "ächzen" 🙂s113🙂. Wie warm wird es dann wohl im Stand in direkter Nähe des Heizelements sein? ...und wieviel Temperatur kann Kunststoff..... 😉

Klingt nach einer guten pulverfreien Pulverbeschichtung für das Getriebe...:s121:

Im Übrigen war meine gerade erst beim Händler zum Einstellen, insofern reicht DAS definitiv nicht aus...

Ich weiß nicht, vielleicht nehme ich ja doch die Glühbirne...die dann in Blau, damit's gut ausschaut ...:s046:
 
Also,

ich fahre jetzt seit `88 fast nur Kawas. Angefangen von ner GPZ 500S über diverse GPZ 600 und verschiedene GPZ 900.

In der Anfangszeit musste ich damit auch im WInter los. Egal welche es war, NIE PROBLEME mit Vergaservereisung.

Entweder hat man zuviel oder zu wenig Luft. Vernünftig bedüst und eingestellt (okay, kann nicht jeder Händler) und die Hobel laufen, egal was für Wetter herrscht.

Und Kaltstart war bei Kawa schon immer Scheiße. Man muss nur wissen wie man den Chokehebel stellt und dann gehts ohen 3500 bis 4000 U/min.

Gruß Axel
 
Gute Nachrichten🙂

Mein Baby kommt durch. Meine freundliche Werksatt hat den Motor abgedrückt...7 bar, dann die Ventile eingestellt und nochmal abgedrück 🙂 10 bar! Die Vergaser waren versifft bis zum Anschlag, ein Teelöffel Dreck aus jedem Vergaser. Dazu hatten Sie eine abenteuerliche Einstellung. Hier noch der Hinweis vom Schrauber, bei vielen Kawas löst sich die Beschichtung des Tanks (innen) in wohlgefallen auf und kleistert die Vergaser zu. Abhilfe schafft ein Filter, der jetzt regelmäsig gewechselt wird.
Nun sollte es auch mit dem Kaltstart klappen!
Jetzt gönne ich ihr noch 2 neue BT45, firsches Oel und neue Bremsbeläge. Ich denke, das ich dann erst mal Grund drin habe!
 
Theo schrieb:
Hai, bitte, bitte nicht wieder das Thema Benzinfilter. :s067: Sowas taugt nix.
Wenn der Tank innen rostig oder Beschichtung geht ab laß es richten.
Weiß nicht mehr bei wie vielen Problem-Threads der Benzinfilter das Übel war.


Wie kriege ich das mit der Tankbeschichtung gerichtet???
 
Sigwart schrieb:
Eisenschweintreiber schrieb:
Guude,

dafür gibt es 2 Möglichkeiten, entweder Du machst das selbst indem Du den Tank erstmal von seiner alten Beschichtung befreist. das machen die meisten hier mit irgendwelchenGranulaten, Nägeln oder sonst was, das in den Tank geschmissen wird und dann 1 Woche lang kräftig schütteln (natürlich nicht am Stück, sondern jeden Tag so 20-30 Minuten, danach werden die Arme lahm).
Dann holst Du Dir so ne Tankversiegelung und verwendest diese nach Anleitung.
Oder Du gibst den Tank in einem Betrieb ab, die darauf spezialisiert sind.
Das ganze ist nicht grad billig, egal ob selbstmachen oder machenlassen.
Einschlägige Adressen findest Du in Oldtimermagazinen.

Lebbe is schee


Hab inzwischen im Internet gesucht, und eine Frma in Düsseldorf gefunden, die das macht. Die nehmen zwischen 100 und 120 EUROS. Der Laden heisst Pla tec. Gerade habe ich mit den Jungs auch telefoniert, der Preis stimmt und die haben sich darauf spezailisiert. Da werde ich mir die Woche schütteln sparen.
 
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