atimoc
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Guden!
Ich möchte an dieser Stelle einfach nur von meinem Vergaserumbau berichten. Es geht dabei um den Umbau vom orginal GPZ 900er Vergaser auf einen von der ZRX 1200. Klar bin ich nicht der einzige und schon gar nicht der erste, der das gemacht hat, aber vielleicht hilft es dem nächsten, der sowas vorhat, wenn die Infos, die ich mir dafür aus einigen verstreuten Posts zusammengetragen hab, hier an einer Stelle zusammengeführt nachlesbar sind.
Ausgangspunkt ist also eine orginale 900R A4, EZ 1987. Bei eBay ersteigerte ich mir bereits 2012 den Vergaser einer ZRX 1200, Baujahr unbekannt. Eingebaut wurde der allerdings erst Herbst 2013.

Die Schläuche der Vergaserheizung und der K-Tric-Poti wurden einfach abmontiert, dann wurden die Düsenstöcke gegen die der 900R getauscht und die Vergaserdeckel (offen) meiner 900R verbaut. Als Hauptdüse verwendete ich anfangs die 125er Düsen der ZRX. LL-Düse, Nadeln und die Unterdruck-Federn blieben unverändert wie bei der ZRX. Die Leerlaufregulierschrauben wurden 3,5 Umdrehungen rausgedreht. An den Ansaugstutzen hab ich keine Veränderung vorgenommen, also orginal 900R.
Da ich nicht wusste, ob es bei den 125er Hauptdüsen bleibt, habe ich die Schrauben der Vergaserwannen gegen Inbus-Schrauben getauscht - in der Hoffnung, dass ich so die Düsen später auch ohne Vergaserausbau (#*%X$) wechseln kann.
Dann Vergaser eingebaut, angelassen, Standgas eingestellt - Geil. Rühiger Motorlauf, kein höherdrehen beim Warmwerden, Standgas stabil bei ~1200.
Anschliessen Vergaser noch synchronisiert, mit so einem selbstgebauten Schlauch-Öl-Gerät. Vorher war das Synchronisieren eine Tortur, jetzt ging es flott über die Bühne, da das Standgas wirklich stabil blieb.
Umbau fertig, also: Moped auf die Strasse und, nunja... unterhalb von 4000 Touren war sie etwas widerwillig und naja kraftlos beim beschleunigen. Auch fiel mir auf, dass auch oberhalb von 4000 Umin ein kleines kurzes Leistungsloch zu spüren war, bevor die Beschleunigeung einstetzte. Nach der Fahrt (Verbrauch lag bei etwa 7.2l) die Kerzen geprüft, und die waren etwas dunkler als gewöhnlich, also schloss ich auf zuviel Sprit und bestellte mir 117.5er Düsen bei VWMT. Diese waren dann etwas höher gebaut als die orginal 125er und 132er, das macht aber scheinbar nichts. Zum Einbau der Düsen kam ich dann erst 2014, so vor etwa 2 Monaten.
Der Einbau der anderen Düsen gestaltete sich dank der Inbus-Schauben an den Vergaserwannen relativ einfach (gegenüben einem Vergaserein/-ausbau). Mit einem Um-Die-Ecke-Schrauber (Wolfcraft Winkelgetriebe 90-4688000) konnte ich im eingebauten Zustand die Vergaserwannen abnehmen und dann die Düsen wechseln 🙂. Hat zwar nicht unbedingt viel scheller geklappt, aber dafür echt unstressiger.
Mit den 117,5er Düsen läuft sie richtig gut auch unterhalb von 3500-4000 Umin. Leistungsloch ist nun auch weg und Verbrauch bei etwa 6.7 (kann man immer schwer sagen). Leistungsmässig hat sich m.M.n. nix verändert.
So, hier nochmal tabellarisch mein Setup:
Das wär's, hoffe ich hab nix vergessen. Grüße,
Martin
Ich möchte an dieser Stelle einfach nur von meinem Vergaserumbau berichten. Es geht dabei um den Umbau vom orginal GPZ 900er Vergaser auf einen von der ZRX 1200. Klar bin ich nicht der einzige und schon gar nicht der erste, der das gemacht hat, aber vielleicht hilft es dem nächsten, der sowas vorhat, wenn die Infos, die ich mir dafür aus einigen verstreuten Posts zusammengetragen hab, hier an einer Stelle zusammengeführt nachlesbar sind.
Ausgangspunkt ist also eine orginale 900R A4, EZ 1987. Bei eBay ersteigerte ich mir bereits 2012 den Vergaser einer ZRX 1200, Baujahr unbekannt. Eingebaut wurde der allerdings erst Herbst 2013.

Die Schläuche der Vergaserheizung und der K-Tric-Poti wurden einfach abmontiert, dann wurden die Düsenstöcke gegen die der 900R getauscht und die Vergaserdeckel (offen) meiner 900R verbaut. Als Hauptdüse verwendete ich anfangs die 125er Düsen der ZRX. LL-Düse, Nadeln und die Unterdruck-Federn blieben unverändert wie bei der ZRX. Die Leerlaufregulierschrauben wurden 3,5 Umdrehungen rausgedreht. An den Ansaugstutzen hab ich keine Veränderung vorgenommen, also orginal 900R.
Da ich nicht wusste, ob es bei den 125er Hauptdüsen bleibt, habe ich die Schrauben der Vergaserwannen gegen Inbus-Schrauben getauscht - in der Hoffnung, dass ich so die Düsen später auch ohne Vergaserausbau (#*%X$) wechseln kann.
Dann Vergaser eingebaut, angelassen, Standgas eingestellt - Geil. Rühiger Motorlauf, kein höherdrehen beim Warmwerden, Standgas stabil bei ~1200.
Anschliessen Vergaser noch synchronisiert, mit so einem selbstgebauten Schlauch-Öl-Gerät. Vorher war das Synchronisieren eine Tortur, jetzt ging es flott über die Bühne, da das Standgas wirklich stabil blieb.
Umbau fertig, also: Moped auf die Strasse und, nunja... unterhalb von 4000 Touren war sie etwas widerwillig und naja kraftlos beim beschleunigen. Auch fiel mir auf, dass auch oberhalb von 4000 Umin ein kleines kurzes Leistungsloch zu spüren war, bevor die Beschleunigeung einstetzte. Nach der Fahrt (Verbrauch lag bei etwa 7.2l) die Kerzen geprüft, und die waren etwas dunkler als gewöhnlich, also schloss ich auf zuviel Sprit und bestellte mir 117.5er Düsen bei VWMT. Diese waren dann etwas höher gebaut als die orginal 125er und 132er, das macht aber scheinbar nichts. Zum Einbau der Düsen kam ich dann erst 2014, so vor etwa 2 Monaten.
Der Einbau der anderen Düsen gestaltete sich dank der Inbus-Schauben an den Vergaserwannen relativ einfach (gegenüben einem Vergaserein/-ausbau). Mit einem Um-Die-Ecke-Schrauber (Wolfcraft Winkelgetriebe 90-4688000) konnte ich im eingebauten Zustand die Vergaserwannen abnehmen und dann die Düsen wechseln 🙂. Hat zwar nicht unbedingt viel scheller geklappt, aber dafür echt unstressiger.
Mit den 117,5er Düsen läuft sie richtig gut auch unterhalb von 3500-4000 Umin. Leistungsloch ist nun auch weg und Verbrauch bei etwa 6.7 (kann man immer schwer sagen). Leistungsmässig hat sich m.M.n. nix verändert.
So, hier nochmal tabellarisch mein Setup:
Mopped: GPZ 900R, EZ 1987
Vergaser: ZRX 1200
Düsenstock: 900R
Haupdüsen: 117,5
LL-Düsen: org. ZRX, 35
Düsennadeln: ZRX, nix verändert
U.-Druck Federn: ZRX
LLRS: 3,5 Umdrehungen raus
Ansaugstutzen: 900R, orginal belassen
Luftfilterkasten: 900R bis '89, "grosser Einlass"
Fazit: gelungene Operation, Leerlaufverhalten super, Leistung unbeeinträchtigt und Vergaser klappert nicht so wie mein alter und sieht auch noch besser aus 🙂Vergaser: ZRX 1200
Düsenstock: 900R
Haupdüsen: 117,5
LL-Düsen: org. ZRX, 35
Düsennadeln: ZRX, nix verändert
U.-Druck Federn: ZRX
LLRS: 3,5 Umdrehungen raus
Ansaugstutzen: 900R, orginal belassen
Luftfilterkasten: 900R bis '89, "grosser Einlass"
Das wär's, hoffe ich hab nix vergessen. Grüße,
Martin
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