Kupplung Trennt plötzlich nicht mehr

ejay

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Kupplung Trennt plötzlich nicht mehr

Hallo,

Gestern war ich auf der Motorradsternfahrt von Antenne Bayern in Kulmbach (wem das was sagt).

Um die jubelnden Zuschauer zu befriedigen hab ich im ersten gang bei gezogener kupplung den motorhochdrehen lassen und dann plötzlich ohne die kupplung loszulassen zack ein ruck und die maschiene fährt los. Bei voll gezogener Kupplung!

Erst ging garnichts mehr mit auskuppeln. Dann nach längerer autobahnfahrt ging es ein bisschen.

Jetzt habe ich die kupplung zerlegt und eingeölt und wieder zusammengebaut da ich dort kein defekt festgestellen konnte.

Die Bremsflüssigkeit der Kupplung habe ich auch erneuert und entlüftet.

Nun immernoch gleiches Problem: ich kann im ersten gang mit komplett gezogener Kupplung losfahren.

Der Kupplungshebel lässt sich sehr leicht und komplett bis zum anschlag ziehen.

Hab mir schon überlegt dass es am Geberzylinder liegen könnte

Weis noch jemand rat?


mfg


Thomas
 
Hey, ein ähnliches Problem hatte Hawk mit seiner Dicken auch mal gehabt. Nachdem ich die preisgünstig erworben hab :s031: hab ich festgestellt, dass die DU-Buchse vom Kupplungskorb auf dem Stahlring der Getriebewelle gefressen hatte.
Wenn Du die Mutter von der Getriebewelle löst sollte sich der Kupplungskorb leicht von Hand von der Welle schieben lassen.
 

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Hallo,

Gestern war ich auf der Motorradsternfahrt von Antenne Bayern in Kulmbach (wem das was sagt).

Um die jubelnden Zuschauer zu befriedigen hab ich im ersten gang bei gezogener kupplung den motorhochdrehen lassen und dann plötzlich ohne die kupplung loszulassen zack ein ruck und die maschiene fährt los. Bei voll gezogener Kupplung!

Erst ging garnichts mehr mit auskuppeln. Dann nach längerer autobahnfahrt ging es ein bisschen.

Jetzt habe ich die kupplung zerlegt und eingeölt und wieder zusammengebaut da ich dort kein defekt festgestellen konnte.

Die Bremsflüssigkeit der Kupplung habe ich auch erneuert und entlüftet.

Nun immernoch gleiches Problem: ich kann im ersten gang mit komplett gezogener Kupplung losfahren.

Der Kupplungshebel lässt sich sehr leicht und komplett bis zum anschlag ziehen.

Hab mir schon überlegt dass es am Geberzylinder liegen könnte

Weis noch jemand rat?


mfg


Thomas

Was für Motorenoel verwendest Du in Deiner Dicken?
 
Hi Jens,
manche Kupplungen mögen z.B. kein vollsynthetisches 710

Dann rutscht es aber und trennt nicht nicht 😎

Wenn Du beim Kuppeln keinen Gegendruck hast, solltest Du mal schauen, ob sich der Kupplungsnehmer beim Kuppeln normal bewegt und mit etwas Druck durch die Hand auch wieder Gegendruck da ist. Wenn ja, kannst Du in der Kupplung selbst weiter suchen.

Gruß, Alex
 
Moin Peter,
ist immer noch alles beim alten.
Hat sich nix geändert, weil der Gerd ne faule Sau ist 😉

Nee, Spass beiseite, hab noch nichts gemacht an der Kupplung.
Bin ich einfach noch nicht zu gekommen.

Hab grad gestern erst , den Hobel, nach dem Motorumbau gereinigt ;(
Ich komm zu nix mehr.
Schon Mist, wenn man sein eigener Chef werden will............
 
Kupplung und syntetisches Öl...
Fahren Geli und ich seit Jahren.
Da rutscht nichts, auch wenn man mal ordentlich am Hahn zieht und das obwohl meine Dicke aufgrund des Fahrergewichts wohl ständig voll beladen ist.
Meiner Ansicht nach rutschen Kupplungen mit syntetischen Öl nur weil sie runter sind...
Ich steige jetzt zwar auch wieder auf mineralisches um, aber nur aus Kostengründen und weil die Dicke kein besonderes Öl braucht.

@ Jens: hast recht, mit dem Öl hat das nix zu tun, egal welches drinnen ist.
 
Ich würde mal auf Pumpe oder Zylinder tippen, die Nehmerzylinder sterben recht schnell, die Pumpe ist auch nicht für ewig gebaut, also eins von den zweien, bei Ölunverträglichkeit würde die Kupplung, wie schon erwähnt eher rutschen als greifen...
 
@ Jens: hast recht, mit dem Öl hat das nix zu tun, egal welches drinnen ist.

Richtig,
da es egal ist welches Oel gibt es spezielle Oele für Autos und Motorräder, ist auch egal ob Trocken- oder Nasskupplung, die ganzen doofen Ingenieure und Maschinenbau-Techniker sollten sich mal direkt an Euch wenden, da können die was lernen, dann brauchen die nicht so viel Zeit mit den überflüssigen Studium verbringen. :s057:

Ein syntetisches Autooel ist absolut ungeeignet für Nasskupplung und da es Menschen gibt die sparen dürfen oder es besonders "gut" meinen, ladet auch schon mal dieses, weil es ja besser und langlebiger (längere Wartungsintervale) ist, in Motorräder mit Nasskupplung.

Ein Oel in Betriebstemperatur hat andere Eigenschaften als im kalten Zustand oder Rennbetrieb, sowie eine Motorradkupplung je nach Fahrweise auch unterschiedliche Verschleißeigenschaften hat, was bei der Auslegung der Oeleigenschaften berücksichtig wird.

Rainer, Ihr, wie auch ich, nutzt Eure Motoren maximal in dem mittleren Bereich, in dem die Oeleigenschaften zweirangig sind, zudem haben unsere Motorräder soviel Leistung, das unser Gewicht unwichtig ist, da für die Auslegung zwei Personen mit je 75 kilo berücksichtigt werden plus Sicherheitfaktor.
Kleiner, Du magst schwer sein, aber 150 Kilo bringst Du nicht auf die Waage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig,
da es egal ist welches Oel gibt es spezielle Oele für Autos und Motorräder, ist auch egal ob Trocken- oder Nasskupplung, die ganzen doofen Ingenieure und Maschinenbau-Techniker sollten sich mal direkt an Euch wenden, da können die was lernen, dann brauchen die nicht so viel Zeit mit den überflüssigen Studium verbringen. :s057:

Du alte Pappnase....
Motorradöl ist gemeint, erwartet man ja wohl auch in nem Bikeforum und da kann man von allein natürlich nicht drauf kommen.
Das nächste mal werd ich dann die Untauglichkeit von Rapsöl, Olivenöl und Babyöl noch besonders erwähnen.
Nur für Dich...:s222:
 
Ein syntetisches Autooel ist absolut ungeeignet für Nasskupplung und da es Menschen gibt die sparen dürfen oder es besonders "gut" meinen, ladet auch schon mal dieses, weil es ja besser und langlebiger (längere Wartungsintervale) ist, in Motorräder mit Nasskupplung.

Ein Oel in Betriebstemperatur hat andere Eigenschaften als im kalten Zustand oder Rennbetrieb, sowie eine Motorradkupplung je nach Fahrweise auch unterschiedliche Verschleißeigenschaften hat, was bei der Auslegung der Oeleigenschaften berücksichtig wird.

Rainer, Ihr, wie auch ich, nutzt Eure Motoren maximal in dem mittleren Bereich, in dem die Oeleigenschaften zweirangig sind, zudem haben unsere Motorräder soviel Leistung, das unser Gewicht unwichtig ist.

Das hier zitierte und von Dir nachträglich Eingefügte führt auch zu keinen neuen Erkenntnissen.
 
Das weiss ich!!!

Wenn man aber den Hebel leicht bis zum Anschlag ziehen kann, dann ist entweder Luft im System oder irgendwas mechanisches ist defekt!!!

Das kann rein gar nix mit dem Öl zutun haben.

Aber das Mechanische kann sich ja anscheint nicht entscheiden ob es nun defekt oder heil ist, oder die Luftblase wandert mal da hin und mal dort... :s033::s227:

Vielleicht ist auch die Flüssigkeit im Hydrauklikkreis der Kupplung steinalt und schwarz wie die Nacht... habe ich gerade bei der GTR 1000 gehabt...
 
Ein Problem setzt sich aus mehreren Dinge zusammen und bei einer gewünschten Ferndiagnose gibt es eine Unzahl unbekannter...

Es ging doch eigentlich nur darum, daß genau dieses Problem nicht durch falsches Öl verursacht werden kann...

Aber wenn wir schon mal dabei sind, ich fahre seit Jahren Real Günstig ( Nicht billig )-Öl, was bei Louis als Procycle Motorradöl verkauft wird und ursprünglich von Pentosin ist, und dort Penturbo heißt...:s214:

Und jetzt gehe ich Chips holen, also bitte kurz warten! 😛

Gruß, Alex
 
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