Dann fahr mal ein 900r mit moderem Fahrwerk + Reifen, das geht einfach Entspannter.
Ich bin damals auch mit Metzeler Rille und Block, Dunlop TT100, Pirelli Phantom....
gefahren. Aber nie auf wackeligen Mopeds. Guzzi war damals mein Wahl
die 900er ist doch schon völlig entspannend, zu dem was ich gewohnt war.
Ist wie beim Bullriding, wenn der Stier aus der Box in die Arena geht und im Galopp im Kreis rennen würde ist doch auch langweilig.
Ich hatte übrigens sogar mal ne Pan European, wer sowas noch nicht gefahren hat, das Fahrwerk ist Klasse, ich hatte schon nach kürzester Zeit die Rasten permanent auf der Strasse. Hab sie aber verkauft weil alles so unspektakulär war. War eine bequeme schnelle Reisemaschine, mit minimalem Verbrauch, die in 10 min. geputzt war und nie kaputt geht, da sind sogar schon in der Betriebsanleitung Inspektionsintervalle bis 200.000 km vorbereitet. Aber das ist auf Dauer doch wie die Bahn-Card.
Ich vergleiche schlechte Fahrwerke immer mit den Kontrollleuchten im Cockpit, die sagen dir doch auch "hier ist was im Argen" und gleich ist die Fahrt zu Ende. Bezogen auf neue Fahrwerke würde die Lampe angehen und die Aufschrift wäre "Sie haben gerade den Motor kaputt gefahren".
Ist aber auch eine Einstellungssache oder eine Sache der Gewohnheit, ich brauche einen der mir auf die Schulter klopft und sagt "Junge is gut lass mal langsamer angehen". Ich wär mit guten Fahrwerk bestimmt langsamer unterwegs, weil ich Schiss hätte die Grenze zu überschreiten. Geht mir übrigens beim Auto genau so, so quer wie ich mit meinen TT´s um die Ecken gebrochen bin hab ich es mit keinem anderen Auto danach probiert. OK ich hab die Grenzen auch auf abgesperrten Strecken genau kennen gelernt.
Aber ich habe natürlich auch Verständnis für andere Meinungen, soll halt jeder machen wie er es mag.
Hab mich aber trotzdem schon des öfteren dabei erwischt, das ich schneller gefahren bin als ich eigentlich wollte um jemanden meinen 130er Pneu zu zeigen.
Gruß Micha